Dylan Larkin #71 of the Detroit Red Wings looks on against the Vegas Golden Knights at Little Caesars Arena on March 04, 2026 in Detroit, Michigan. (Photo by Nic Antaya/Getty Images)

Trainer sagen prinzipiell, dass das nächste Spiel immer das Wichtigste ist. Für die Detroit Red Wings (38-24-8; 84 Punkte) aber gilt das in ganz besonderem Maße. Am Dienstag (7 pm. ET; Mittwoch, 0 Uhr MEZ) kommt Tabellennachbar Ottawa Senators (36-24-9; 81 Punkte) in die Little Caesars Arena. Eine Niederlage darf sich keines der Playoff-Aspiranten leisten. Beide müssen in der aktuellen Rolle als Verfolger voll auf Sieg spielen. Da trifft es sich für die Hausherren aus Motor City gut, dass mit Dylan Larkin der Kapitän sein Comeback geben könnte.

„Gute Entwicklung“ - Larkin vor Rückkehr?

Nummer-1-Center Larkin hatte die letzten sieben Spiele verletzungsbedingt verpasst. In diesem Zeitraum kommt Detroit auf eine 3-3-1-Bilanz und rutschte aus den Playoff-Rängen. Der 29-jährige US-Amerikaner hat in drei Duellen mit Ottawa in der laufenden Saison drei Tore geschossen (3-1-4) und drei Siege eingefahren. Er wäre also auch rein statistisch eine enorme Verstärkung für die Red Wings in diesem richtungsweisenden Spiel.

„Seitdem er verletzt ist, gibt es eine große Lücke in unserer Aufstellung. Er ist unser Anführer, unser Kapitän. Wir wollten für ihn spielen, um in einer guten Position zu sein, wenn er zurückkehrt. Es ist schön zu sehen, dass er wieder da ist“, sagte Flügelstürmer Patrick Kane nach dem Morning Skate am Montag.

DET@OTT: Larkin sichert den Sieg in der Overtime

„Ich bin zuversichtlich, dass er sich gut entwickelt. Er ist zuversichtlich, dass er sich entwickelt“, ließ sich Detroits Trainer Todd McLellan noch nicht allzu tief in die Karten schauen. „Er war heute im Training, aber ich habe gerade noch keine Antwort auf die Frage, ob er spielen wird oder nicht. Wir werden es am Spieltag entscheiden.“

Schnelles Wiedersehen für Perron

Gegen die Senators steht für die Red Wings gefühlt die ganze Saison auf dem Spiel.

„Es ist ganz schön wichtig. Wir konzentrieren uns nicht auf den Faktor Angst, sondern wir freuen uns sehr auf dieses Duell und haben viel Energie in unserem Spiel. Sie haben eine gute Mannschaft, sind gut strukturiert. Es überrascht mich nicht, dass sie noch voll im Rennen sind“, betont David Perron, der vor der Trade Deadline am 6. März von Ottawa nach Detroit getradet worden war. „Es wird ein wenig komisch sein, aber es ist nichts, was ich nicht schon einmal gemacht hätte.“

Drei Siege als gutes Omen

Seine Teamkollegen ziehen das bislang gute Abschneiden gegen die Senators als gutes Omen heran, wollen sich aber auch nicht nur darauf verlassen.

„Es waren hart-umkämpfte Spiele, die so oder so hätten ausgehen können. Es wird auch jetzt wieder ein enges Spiel werden“, so McLellan.

„Wir hatten gute Torhüterleistungen und haben Wege gefunden, in den richtigen Momenten zu treffen“, blickt Kane zurück. „Sie sind ein Konkurrent in unserer Division und ein großer Rivale. Es ist ein wichtiges Spiel für uns.“

Enger Playoff-Kampf im Osten

Von den Ergebnissen der Konkurrenz wollen sich die Red Wings ohnehin nicht beeindrucken lassen.

„Wenn andere Teams gewinnen, dann ist es unser Job, selbst zu gewinnen“, sagt McLellan. „Wir können nicht zuschauen und die Tabelle und Konstellationen durchrechnen. Unsere Aufgabe ist es, zu spielen und uns um uns selbst zu kümmern.“

Detroit hat Stand Montag einen Punkt Rückstand auf einen Wildcard-Platz in der Eastern Conference. Tabellennachbar Ottawa hat vier Punkte Rückstand, aber noch ein Spiel mehr zu absolvieren.

Verwandte Inhalte