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Am Donnerstag durften sich die Vegas Golden Knights über einen 4:2-Auswärtserfolg bei den Colorado Avalanche in Spiel 1 des Western Conference Finales 2026 freuen. Doch auf diese Lorbeeren möchte sich die Mannschaft keineswegs ausruhen, denn sie wollen noch mehr erreichen und mit einem satten Vorsprung die Reise nach Hause zu Spiel 3 antreten.

„Erwartungen? Wir wissen, dass sie besser sein werden, und wir müssen besser sein. Das gehört zu diesem ganzen Prozess dazu. Man versucht, sich von Spiel zu Spiel zu verbessern, und das ist heute Abend bei uns nicht anders als bei ihnen“, erklärte Vegas-Center Jack Eichel, der in den diesjährigen Playoffs bereits 16 Punkte (ein Tor, 15 Spiele) in 13 Partien auf dem Konto vorweist. Er denkt nicht, dass eine andere Herangehensweise als im ersten Aufeinandertreffen sinnvoll wäre.

Alle wichtigen Szenen aus dem Spiel zwischen den Colorado Avalanche und den Vegas Golden Knights

Ich finde, man sollte versuchen, alle Spiele gleich anzugehen. Hör mal, jedes Spiel, das du spielst, ist in dieser Jahreszeit dein wichtigstes Spiel, oder? Also ist Spiel 2 unser wichtigstes Spiel, und darauf sollten wir uns jetzt konzentrieren“, so der 29-Jährige.

Zustimmung erhält Eichel von seinem Trainer John Tortorella.

„Ich glaube, ihr redet die Spieler und uns fast dazu ein, dass wir denken: ‚Na ja, ihr habt ein Spiel gewonnen‘, und wenn man einen Auswärtssieg geholt hat, will man nach Hause. Ich glaube, wir müssen besser werden, wenn wir eine Chance haben wollen. Wir wollen hier zwei Siege mitnehmen. Man könnte sich damit zufriedengeben, einen Sieg zu haben und nach Hause zu fahren. Wir wollen dieses Spiel gewinnen. Dafür müssen wir viel besser sein. Wir haben über einige Dinge gesprochen, die wir anpassen müssen, auch wenn wir gewonnen haben. Wir sind voll dabei. Wir versuchen, hier noch einen weiteren Sieg zu holen“, gibt der Übungsleiter die Marschroute vor.

Nicht mit von der Partie sein, wird Vegas‘ verletzter Kapitän Mark Stone. „Stoney ist ein wichtiger Teil unseres Teams. Er ist unser Kapitän. Er bedeutet uns sehr viel, sowohl auf dem Eis als auch abseits davon. Seinen Verlust kann man unmöglich ersetzen, aber gemeinsam, als Team, muss jeder besser werden, und ich glaube, nur so kann man so etwas überwinden“, sagt Eichel.

Auch Tortorella teilt diese Sichtweise und hebt hervor Bange machen gibt es nicht: Wir sind ein gutes Team. Mit Stoney wahrscheinlich sogar ein besseres. Aber wie wir immer sagen, wenn wir über unser Team sprechen: Wir wissen, was zu tun ist, wenn so etwas passiert.“

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