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Wenn am Donnerstagabend (8 p.m. ET; Fr. 2 Uhr MESZ) die Montreal Canadiens in Spiel 1 des Eastern Conference Finales 2026 im Lenovo Center in Raleigh bei den Carolina Hurricanes gastieren, dann gehen sie als klarer Außenseiter in die Best-of-7-Serie. Dabei könnten ihnen die drei Vergleiche der regulären Saison Mut machen. Mit 7:5, 5:2 und 3:1 gingen hier alle drei Begegnungen an die Canadiens. 

Diese Tatsache böte reichlich Material, mit dem die beiden Trainer im Vorfeld der Duelle in der Postseason auf ihre Mannschaften einwirken könnten. Interessanter Weise aber versuchen sowohl Montreals Martin St. Louis als auch Carolinas Rod Brind’Amour die Bedeutung der bisher absolvierten Spiele gegeneinander in 2025/26 herunterzuspielen und ihnen keine allzu große Bedeutung für diese Auseinandersetzung zuzuschreiben. 

„Ich will das gar nicht herunterspielen, aber niemand redet darüber“, erklärte der Hurricanes-Coach am Donnerstag vor dem ersten Vergleich der Serie kurz und knapp. „Ich meine, das ist irgendwie irrelevant. Denn wenn man sich ansieht, wie diese Spiele gelaufen sind – so wie ich es tun würde –, hätte ich alle drei gewonnen. Und doch haben wir diese drei verloren, weil wir wirklich gut gespielt haben, und das ist das Besondere an dieser Mannschaft, gegen die man spielt“, erklärte er weiter. 

Sein Gegenüber sagte zu der Thematik allgemein: „Wir müssen uns trotzdem erneut gut auf sie einstellen. Mit der Hauptrunde hat das hier alles nur noch wenig zu tun. Sie werden sich auf ihrem Weg ins Stanley Cup Finale nicht so leicht aufhalten lassen. Ich glaube auch nicht, dass ihnen die lange Pause zuletzt nachhaltig geschadet hat. Sie werden gut erholt auf uns warten. Wir müssen unser Bestes geben.“

In der Nacht werden wir erstmals sehen, wen das Wissen um die drei Resultate der abgelaufenen Hauptrunde in welche Richtung beeinflusst haben könnte.

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