Ein Serien-Auftakt auswärts im höchstgelegenen Stadion in der NHL? Gegen den Presidents‘ Trophy-Gewinner (bestes Team der regulären Saison) und eine Mannschaft, die in den Stanley Cup Playoffs 2026 erst ein einziges Spiel verloren hat? Kein Problem für die Vegas Golden Knights, die Spiel 1 des Western Conference Finales am Mittwoch in der Ball Arena mit 4:2 gewannen. Dabei überzeugten die Gäste aus „Sin City“ mit Selbstbewusstsein, Selbstsicherheit und jeder Menge Erfahrung.
Spiel 1 als große Stärke
Die erste Partie einer Serie scheint den Golden Knights einfach zu liegen, denn die Bilanz aus den letzten neun Spiel 1 lautet 8-1!
„Ich denke, man geht einfach mit dem Selbstvertrauen aus unseren letzten beiden Serien ins Spiel. Man geht einfach mit diesem Selbstvertrauen und dieser Selbstsicherheit da rein“, erklärt Stürmer Mitch Marner. „Es ist immer ein hartes Spiel, egal in welcher Situation, ob auswärts oder zu Hause. Es ist immer ein Kampf. Man versucht, mit dem gleichen Selbstvertrauen und der gleichen Selbstsicherheit da reinzugehen und einfach sein Spiel zu spielen.“
„Ich glaube, wenn man eine Serie auswärts beginnt, will man immer versuchen, im ersten Spiel einen Sieg einzufahren, denn dann hat man die Chance, mit 0:0 zu starten und mit einem Vorsprung ins zweite Spiel zu gehen. Es ist also gut, einen Sieg zu haben“, sagt Vegas-Stürmer Pavel Dorofeyev.
„Die meisten Jungs haben es gesehen und gespürt. Ich denke, in solchen Situationen fällt es der Gastmannschaft manchmal leichter zu spielen“, glaubt Trainer John Tortorella. „Ich glaube, man kann das zu seinem Vorteil nutzen.“
„Das war enorm wichtig“, befand Torwart Carter Hart. „Für uns lag der Schwerpunkt heute Abend auf dem Start, und ich fand, wir sind stark ins Spiel gekommen und haben darauf aufgebaut. Wir wissen, dass sie eine gute Mannschaft sind und sie viel Talent auf ihrer Seite haben, aber ich denke, wir haben hart gekämpft und einfach unser Spiel gespielt.“






















