Mit Hochspannung wurde am Samstag das Verfolgerduell zwischen den vor dem Spiel noch punktgleichen und jeweils auf einem Wildcard-Rang platzierten Detroit Red Wings und Boston Bruins erwartet. Auch aus deutscher Sicht, immerhin traf Detroits Verteidiger Moritz Seider auf Bostons Trainer Marco Sturm. Diese richtungsweisende Begegnung ging dank dreier unbeantworteter Tore im dritten Drittel an die Bruins. Die Red Wings sehen sich trotz der Niederlage in einer guten Position.
Swayman entschärft Detroits Dauerfeuer
Detroit hatte sich schon vor dem Spiel eine Dauerfeuer-Mentalität auf die Fahnen geschrieben und setzte dies nach den ersten zehn Minuten auch konsequent um. Insgesamt feuerten die Red Wings 43 Schüsse auf das Bruins-Tor ab. Bostons Torwart Jeremy Swayman (41 Saves, 95,3 Prozent Fangquote) aber verdiente sich die Auszeichnung zum Spieler des Spiels redlich. „Ich habe ‚Sway‘ noch nie so gut spielen sehen. Er hat uns im Spiel gehalten“, verteilte Sturm ein Sonderlob an seinen Goalie.
Anerkennung für diese Leistung kam auch zuhauf aus dem gegnerischen Lager. „Er ist ein guter Torwart, das wussten wir“, sagte Detroits Kapitän Lucas Raymond. „Wir wussten auch, dass wir viele Schüsse aufs Tor abgeben müssen. Das haben wir auch gemacht, wir hatten zahlreiche Schüsse, hätten aber mehr reinschießen müssen.“
„Ich muss ihren Torwart loben. Er hat richtig gut gehalten und es uns schwer gemacht“, so Seider. „Auch wenn wir ihm die Sicht genommen haben, hat er einen Weg gefunden, unsere Schüsse festzuhalten und keine Abpraller zuzulassen. Insgesamt war es ein tolles Spiel zum Zuschauen, aber natürlich mit einem frustrierenden und enttäuschenden Ende für uns.“





















