Die Carolina Hurricanes und die Montreal Canadiens blicken am heutigen Donnerstag (8 p.m. ET; Fr. 2 Uhr MESZ) Spiel 1 des Eastern Conference Finales 2026 entgegen. Die ersten beiden Partien finden im Lenovo Center von Raleigh statt. Wir stimmen mit fünf Schlagschüssen auf ein spannendes Duell der Stanley Cup Playoffs ein.
Erholung oder Spielrhythmus: Was hilft mehr?
Die Belastung der beiden Mannschaften könnte kaum unterschiedlicher sein. Die Hurricanes haben bislang nur acht Spiele absolviert, weil ihnen in der Ersten Runde gegen die Ottawa Senators und in der Zweiten Runde gegen die Philadelphia Flyers jeweils ein Sweep gelang.
Ganz anders verliefen die Playoffs für die Canadiens. Montreal musste in der Ersten Runde gegen die Tampa Bay Lightning und in der Zweiten Runde gegen die Buffalo Sabres jeweils bis ins Spiel 7 gehen. Sie haben sechs Spiele mehr in den Beinen: Eine größere Diskrepanz hat es in den Conference Finals seit 1987 nicht gegeben.
Die Ruhephase war entsprechend kurz: Die Canadiens hatten inklusive Anreise lediglich drei freie Tage, ehe sie nun in Carolina antreten. Die Hurricanes absolvierten ihr letztes Spiel am 9. Mai. Elf Ruhetage hatten sie zur Regeneration.
Dafür könnte ihnen im Gegensatz zu Montreal der Spielrhythmus fehlen. Center Sebastian Aho sieht darin allerdings kein Problem: „Du wirst so oder so aufgedreht sein, es ist Playoff-Eishockey. Wir hatten etwas Ähnliches zwischen Runde 1 und 2.“























