„Das war ziemlich verrückt“, sagte Coghlan. „Ehrlich gesagt wusste ich gar nicht, dass der Puck reingegangen war, bis ich mich umdrehte und zu Shea (Theodore) schaute. Er lächelte mich an. Also, ja, ich hatte für einen Moment irgendwie einen Blackout, sah aber die Chance, mich in den Angriff einzuschalten. Ein toller Pass von ‚Saader‘, der mich gefunden hat, und ich habe einfach geschossen. Zum Glück ist er reingegangen.“
„Ich freue mich so für ihn“, so Hart. „Ich meine, er kam in der Serie gegen Anaheim rein. Er hat damals einen großartigen Job gemacht. Heute Abend hat er sich enorm ins Zeug gelegt, und dieses erste Tor war einfach großartig - ich könnte mich nicht mehr für ihn freuen. Wir wissen, dass es schwer ist, hier zu spielen, und es war enorm wichtig für uns, einfach in Schwung zu kommen, richtig zu starten und dann darauf aufzubauen.“
Wenig später legte Vegas im Powerplay nach: Mitch Marner schirmte den Puck gekonnt ab und servierte den Puck in einer feinen Bewegung für Pavel Dorofeyev, der per Direktabnahme zum 2:0 ins Torwarteck traf (36.).
„Das war einfach eine unglaubliche Aktion. Ja, er ist ein unfassbar talentierter Spieler, der solche Spielzüge machen kann“, sagte Dorofeyev über Marner.
3. Drittel: Colorados Aufholjagd kommt zu spät
Im Schlussabschnitt bauten die Golden Knights ihren Vorsprung auf 3:0 aus. Malinski schoss in den letzten Sekunden eines Powerplays einen Block - und der Puck kam wie ein Bumerang zurück: Der gerade von der Strafbank gesprungene Ben Hutton tauchte frei vor dem Tor auf und scheiterte an Wedgewood. Brett Howden aber setzte nach, lenkte die hoch-abgesprungene Scheibe mit dem Handschuh Richtung Tor und kehrte sie mit dem Schläger gar über die Linie (42.). Ein technisch höchst anspruchsvoller Treffer.
„Wir hatten immer noch volles Vertrauen“, sagte Landeskog. „Wir wissen, dass wir genug Offensivkraft in uns haben, um Torchancen zu kreieren und uns gute Möglichkeiten zu verschaffen.“