Die Carolina Hurricanes dominieren die Konkurrenz. Seit mittlerweile drei Wochen, exakt 21 Tage in Folge, thront die Mannschaft ununterbrochen an der Spitze der Eastern Conference. Diese beeindruckende Serie geriet zuletzt jedoch in Gefahr. Die Buffalo Sabres hatten durch einen Lauf von elf Siegen aus zwölf Partien enormen Druck aufgebaut. Beide Teams standen vor dem Spieltag bei exakt 92 Punkten.
In dieser kritischen Phase, in der Carolina mit drei Siegen aus vier Spielen ohnehin glänzt, kam der hart erkämpfte 4:3-Erfolg nach Verlängerung gegen die Toronto Maple Leafs am Freitag genau zur rechten Zeit. Carolina verweigerte die Ablösung an der Tabellenspitze, sicherte sich zwei essenzielle Zähler und entriss den Sabres damit wieder die geteilte Führung. Der Sieg verdeutlichte, warum das Team aktuell das Maß aller Dinge im Osten ist.
Historische Parallelen zur Cup-Saison
Der Blick in die Geschichtsbücher offenbart, wie außergewöhnlich die aktuelle Spielzeit der Hurricanes verläuft. Die laufende Serie von 21 Tagen am Stück als Tabellenführer ist die zweitlängste der gesamten Franchise-Geschichte. Nur in einer einzigen Saison hielt sich das Team noch länger ununterbrochen auf dem ersten Platz. In der Spielzeit 2005/06 verteidigte Carolina die Spitzenposition für 37 Tage in Folge. Am Ende dieser historischen Saison feierte das Team den bislang einzigen Gewinn des Stanley Cups.
Eine weitere Statistik weckt ebenfalls Hoffnungen auf einen langen Playoff-Run. Durch den Sieg gegen Toronto stehen die Hurricanes in dieser Saison bereits an 65 Spieltagen an der Spitze der Eastern Conference. Damit pulverisierten sie den bisherigen Franchise-Rekord von 54 Tagen, der ebenfalls aus dem Meisterschaftsjahr stammte. Ligaweit blicken in der aktuellen Runde lediglich die Colorado Avalanche auf noch mehr Tage an der Spitze ihrer Conference zurück.
Individuelle Klasse als Dosenöffner
Neben der mannschaftlichen Geschlossenheit sind es oft Einzelkönner, die enge Partien auf die eigene Seite ziehen. Trainer Rod Brind’Amour analysierte den knappen Erfolg gegen Toronto genau unter diesem Aspekt. „Wir hatten einige individuelle Aktionen, die uns im Wesentlichen das Spiel gewonnen haben“, erklärte der Übungsleiter. Brind'Amour dachte dabei zunächst an Eric Robinson. Der Angreifer erzwang durch konsequentes Nachsetzen ein Breakaway, zog ein Foul und überwand den gegnerischen Torhüter beim fälligen Penalty mit einem platzierten Schuss.





















