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24. Powerranking: Flames erstürmen Platz 3

Fünf Teams aus den Top-10 sind bereits für die Stanley Cup Playoffs qualifiziert

von Bernd Rösch @nhlde / NHL.com/de Chefautor

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wider und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Samstag auf Sonntag.

Die Colorado Avalanche (4-0-0) haben den Ernst der Lage erkannt, nachdem sie aus den Playoffrängen gerutscht waren. Als einziges Team der Liga gewannen sie in der vergangenen Woche acht Punkte aus vier Spielen, und holten sich ihren Wildcard-Platz in der Western Conference zurück. Ebenfalls punktverlustfrei blieben die Calgary Flames (3-0-0), die Montreal Canadiens (3-0-0) und die Boston Bruins (3-0-0). Mit leeren Händen standen hingegen die Columbus Blue Jackets (0-2-0) zum Wochenschluss da.

1. Tampa Bay Lightning (58-14-4, Vorwoche: 1)

Mit einem Heimerfolg gegen die Arizona Coyotes (4:1) sicherten sich die Tampa Bay Lightning den Gewinn der Presidents' Trophy. Die Lightning begaben sich anschließend auf eine Auswärtstour während der sie mit Siegen gegen die Washington Capitals (5:4 OT) und Carolina Hurricanes (6:3) ihre Siegesserie auf sieben Spiele ausbauten, ehe sie sich bei den St. Louis Blues (3:4) geschlagen geben mussten.

Teamkapitän Steven Stamkos (2 Tore, 2 Assists) war mit einem Schnitt von 2,0 Punkten pro Spiel kaum zu stoppen. Lightnings zweitbester Scorer war Verteidiger Victor Hedman (2 Tore, 4 Assists) und ihr zweitbester Vollstrecker Center Anthony Cirelli (3 Tore, 2 Assists).

In der kommenden Woche sieht der Spielplan für die Lightning nur zwei Heimpartien vor. Diese haben es aber in sich, denn es geht gegen die Bruins und Capitals.

Video: DAL@TBL: Lightning gelingen gleich vier Tore im 1.

2. Boston Bruins (46-20-9, Vorwoche: 2)

Zum Abschluss ihrer Reise durch fremde Arenen gewannen die Boston Bruins bei den Florida Panthers (7:3) und qualifizierten sich als zweites Team aus der Eastern Conference für die Stanley Cup Playoffs. Zuvor hatten die Bruins den New York Islanders (5:0) und den New Jersey Devils (5:1) das Nachsehen gegeben.

Torwart Tuukka Rask kam mit 13 Saves auf Long Island zu seinem vierten Saison-Shutout. Die meisten Offensivakzente der Bruins setzten in beeindruckender Manier Center Patrice Bergeron (4 Tore, 2 Assists) und Linksaußen Brad Marchand (1 Tor, 4 Assists).

Nach ihrem Gastspiel in der Amalie Arena der Lightning, empfangen die Bruins auf heimischen Eis die New York Rangers und Panthers.

3. Calgary Flames (47-21-7, Vorwoche: 5)

Bereits für die Playoffs der Western Conference qualifiziert, spielten die Calgary Flames unbeschwert auf. Sie bauten mit Heimsiegen gegen die Blue Jackets (4:2) und Ottawa Senators (5:1) sowie einem Auswärtserfolg bei den Vancouver Canucks (3:1) ihre Tabellenführung in der Pacific Division gegenüber den San Jose Sharks auf sechs Punkte aus.

Verteidiger Mark Giordano (2 Tore, 3 Assists) führt die Riege ihrer punktbesten Scorer in der vergangenen Woche an. Calgarys treffsicherster Mann war Linksaußen Andrew Mangiapane (3 Tore, 1 Assist).

In den nächsten sieben Tagen werden die Los Angeles Kings, Dallas Stars und Anaheim Ducks ihre Visitenkarte im Scotiabank Saddledome von Calgary abgeben.

Video: CGY@VAN: Giordano schließt Ryans perfekten Pass ab

4. Washington Capitals (43-24-8, Vorwoche: 4)

Die Washington Capitals nahmen aus ihrer Auswärtspartie bei den Devils (5:1) sowie zuhause gegen die Lightning (4:5 OT) und Minnesota Wild (1:2) drei von sechs möglichen Punkten mit und verteidigten ihren ersten Platz in der Metropolitan Division gegenüber den Islanders.

Washingtons Flügelstürmer Brett Connolly (2 Tore, 1 Assist), T.J. Oshie (1 Tor, 2 Assists) und Carl Hagelin (1 Tor, 2 Assists) verbuchten jeweils drei Scorerpunkte. Als zweifacher Torschütze zeichnete sich neben Connolly auch noch Center Evgeny Kuznetsov (2 Tore) aus.

Im zweitägigen Rhythmus treten die Capitals kommende Woche gegen die Philadelphia Flyers, zweimal gegen die Hurricanes und in Tampa an.

5. San Jose Sharks (43-23-9, Vorwoche: 3)

Bei den San Jose Sharks ist der Wurm drin. Nur ein Zähler sprang für sie in der Summe aus der Heimpartie gegen die Vegas Golden Knights (3:7) und aus den Auswärtsspielen in Los Angeles (2:4) und Anaheim (3:4 OT) heraus.

San Joses Center Logan Couture (2 Tore) traf zweimal. Die Verteidiger Brent Burns (3 Assists) und Marc-Edouard Vlasic (3 Assists) bereiteten jeweils drei Tore vor.

Gelegenheit wieder zurück auf die Erfolgsspur zu finden, bekommen die Sharks vor heimischer Kulisse gegen die Detroit Red Wings, Chicago Blackhawks und Golden Knights.

 

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6. Winnipeg Jets (45-26-4, Vorwoche: 6)

Mit einer beeindruckenden Heimvorstellung gegen die Nashville Predators (5:0) zogen sich die Winnipeg Jets ihr Playoff-Ticket. Zuvor hatten sie auf ihrer Auswärtstour in Kalifornien gegen die Kings (3:2) und Ducks (3:0) gewonnen und in Nevada gegen die Golden Knights (0:5) eine Niederlage kassiert.

Die beiden Shutouts gingen auf das Konto von Schlussmann Connor Hellebuyck (29 Saves, 33 Saves). Es waren seine ersten zwei 'Zu-Null-Spiele' in dieser Saison. Keine Wünsche im Angriff der Jets offen, ließen Linksaußen Kyle Connore (5 Tore, 3 Assists) und Rechtsaußen Kevin Hayes (2 Tore, 3 Assists).

Die Jets empfangen kommende Woche im heimischen Bell MTS Place die Stars, die Islanders und die Canadiens.

7. Vegas Golden Knights (42-27-6, Vorwoche: 8)

Nur einen Ausrutscher, eine Overtime-Niederlage zuhause gegen Detroit (2:3 OT), leisteten sich die Vegas Golden Knights, nachdem sie zuvor den Edmonton Oilers (6:3), den Sharks (7:3) und den Jets (5:0) das Nachsehen gegeben hatten.

Rechtsaußen Reilly Smith (4 Tore, 5 Assists) und Center Jonathan Marchessault (4 Tore, 3 Assists) führten die Tormaschinerie der Golden Knights an. Auf sieben Scorerpunkte brachte es auch ihr Center William Karlsson (3 Tore, 4 Assists).

Vegas startet sein volles Wochenprogramm am Montag in St. Louis. Anschließend folgt ein Gastauftritt in Denver bei den Avalanche, ein Heimspiel gegen die Wild und eine Partie bei den Sharks.

Video: WPG@VGK: Smith trifft nach einem raffinierten Move

8. Carolina Hurricanes (41-26-7 Vorwoche: 10)

Von ihren drei Besuchern in der vergangenen Woche erwiesen sich nur die Lightning (3:6) als Stolperstein für die Carolina Hurricanes. Die Penguins (3:2 SO) und die Wild (5:1) mussten mit einer Niederlage im Gepäck aus Raleigh abreisen.

Center Jordan Staal (2 Tore, 2 Assists) und Linksaußen Teuvo Teravainen (1 Tor, 3 Assists) waren jeweils an vier Toren der Hurricanes beteiligt. Neun verschiedene Spieler erzielten die zehn Tore der Hurricanes.

Ihren hart erkämpften Wildcard-Platz verteidigen würde Carolina gerne in den Heimpartien gegen die Canadiens und Flyers sowie in den zwei Auftritten gegen die Capitals.

9. Pittsburgh Penguins (41-24-11, Vorwoche: 9)

Nur zwei Punkte ließen die Pittsburgh Penguins bei ihrem Angriff auf den zweiten Platz in der Metropolitan Division liegen. Zuhause unterlagen sie den Flyers (1:2 OT) nach Verlängerung und in Raleigh zogen sie gegen die Hurricanes im Penaltyschießen den Kürzeren. Daraufhin ließen die Penguins Auswärtssiege in Nashville (2:1 SO) und Dallas (3:2) folgen.

Drei Scorerpunkte erzielten vier Spieler der Penguins, unter ihnen befindet sich auch der zweifache Torschütze Linksaußen Jake Guentzel (2 Tore, 1 Assist).

Zum Auftakt ihrer Arbeitswoche mit zwei Spielen, gastieren die Penguins bei den Rangers. Den zweiten Auftritt haben sie zuhause gegen die Predators.

 

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10. Toronto Maple Leafs (44-25-6, Vorwoche: Verfolger)

Die Toronto Maple Leafs haben ihr Leistungstief noch nicht völlig überwunden, doch nach drei Niederlagen aus vier Spielen in der Woche zuvor, holten sie in den vergangenen sieben Tagen drei Punkte. In Nashville (0:3) blieben die Maple Leafs noch torlos, doch in Buffalo (4:2) und zuhause gegen die Rangers (1:2 OT) fanden sie wieder das gegnerische Gehäuse.

Linksaußen Zach Hyman (2 Tore) traf zuletzt zweimal in Folge und Center John Tavares (1 Tor, 2 Assists) führt Torontos teaminterne Wochenwertung an.

Vor heimischer Kulisse gegen die Panthers und zu Besuch bei den Flyers und Senators können die Maple Leafs erneut beweisen, dass ihre Formkurve tatsächlich wieder nach oben zeigt.

Die Verfolger: St. Louis Blues (V), Nashville Predators (7), New York Islanders (V), Dallas Stars (V), Colorado Avalanche (-)

Von Vorwoche nicht mehr gelistet: Arizona Coyotes (-), Chicago Blackhawks (-)

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