Selbst der beeindruckendste Lauf geht einmal zu Ende. Diese Erfahrung machte am Donnerstag auch Connor McDavid von den Edmonton Oilers. Nachdem der Kapitän der Mannschaft zuvor in 20 Spielen hintereinander Punkte gesammelt hatte, ging er beim 0:1 gegen die New York Islanders erstmals wieder ohne Scorerpunkt vom Eis. Damit endete der bislang längste Punktestreak seiner NHL-Karriere. Die Islanders sicherten sich auf der anderen Seite ihren vierten Auswärtssieg in Edmonton seit 2000/01. Die drei vorherigen Erfolge datieren vom 7. März 2017, 13. März 2003 und 16. Februar 2001.
Das Ende einer historischen Punkteserie
Dass es in diesem Duell am Ende nicht zu einem Punkt für McDavid reichte, war ein Stück weit dem Pech geschuldet. Der Center, der am Dienstag 29 Jahre alt geworden war, hätte in den letzten Sekunden der Partie beinahe noch einen Zähler gutgeschrieben bekommen. Er passte zu Leon Draisaitl an dessen Lieblingsposition, doch der gebürtige Kölner traf 35,1 Sekunden vor Spielende nur den Pfosten.
Dass es ausgerechnet gegen die defensivstarken Islanders zum Ende des Erfolgslaufs kam, war nicht grundsätzlich überraschend. Angeführt von einem überragenden Ilya Sorokin im Tor, der mit 35 Paraden zur Stelle war und damit sowohl Draisaitl als auch McDavid erfolgreich ausbremste, überstanden die Gäste die 60 Minuten im Rogers Place gänzlich unbeschadet. Ein einziger Treffer, erzielt von Anthony Duclair in der 54. Minute, entschied die Partie.
„Ich finde, dass wir heute Abend defensiv ein großartiges Spiel gemacht und sehr diszipliniert agiert haben, mit nur zwei Strafen“, freute sich Matchwinner Sorokin über den Verlauf der Begegnung. „Wir haben jede Minute gekämpft und hatten eine Chance im Powerplay, die wir genutzt haben. Das Glück war auf unserer Seite. Das war ein großer Sieg gegen eine große Mannschaft“, fügte er hinzu.






















