BOS boston bruins

Das Powerranking von NHL.com/de listet die aktuell zehn besten Teams der NHL. Dabei werden der Tabellenstand, die Bilanz der vergangenen Woche und anhaltende Strähnen in Betracht gezogen. In Klammern wird die Wochenbilanz der Mannschaft aufgeführt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Donnerstag auf Freitag.

Die aktuellen Top Ten:

1. Colorado Avalanche 33-4-8 (1-0-1)

Die Colorado Avalanche konnten gegen die Columbus Blue Jackets (4:0) und die Toronto Maple Leafs (3:4 OT) ihre Punkteserie vor heimischer Kulisse auf 22 Spiele seit Saisonbeginn ausbauen (19-0-3) und ihre Ausnahmestellung in der Liga bestätigen.

Punktbester Scorer und Vorbereiter beim Tabellenführer war wieder einmal Center Nathan MacKinnon (drei Assists). Die meisten Tore schoss jedoch mit Brent Burns (zwei Tore) ein erfahrener Verteidiger. Seinen ersten NHL-Sieg, und den gleich mit einem Shutout, durfte sich Schlussmann Trent Miner (29 Saves) gutschreiben lassen.

2. Tampa Bay Lightning 29-13-3 (3-0-0)

Die Leistungskurve der Tampa Bay Lightning zeigt weiter nach oben. Bei den Philadelphia Flyers (7:2; 5:1) und den Pittsburgh Penguins (2:1 SO) fuhren sie ihre doppelten Punktgewinne neun bis elf in Serie ein. Mit einer Punktgewinnquote von 67,8 Prozent führen die Lightning mittlerweile sogar die Eastern Conference an.

Rechtsaußen Nikita Kucherov (drei Tore, drei Assists) war an sechs von 13 Treffern der Lightning beteiligt. Linksaußen Brandon Hagel (zwei Tore, ein Assist) war Tampa Bays zweiter Mehrfach-Torschütze.

3. Carolina Hurricanes 28-15-4 (1-1-1)

Ihre Führung in der Metropolitan Division konnten die Hurricanes zwar in der vergangenen Woche verteidigen, in der sie auf die Seattle Kraken (3:2), die Detroit Red Wings (3:4 OT) und die St. Louis Blues (0:3) trafen, doch so richtig rund läuft es bei der Mannschaft von Trainer Rod Brind'Amour nicht.

Ein Torschnitt von 2,0 in drei Partien war einfach zu wenig, um mehr als drei Zähler einzufahren. An jeweils zwei Toren der Hurricanes beteiligten sich die Center Seth Jarvis (ein Tor, ein Assist), Jordan Staal (zwei Assists) und Sebastian Aho (zwei Assists).

4. Vegas Golden Knights 23-11-12 (4-0-0)

Die Vegas Golden Knights setzten in den Partien gegen die Blues (4:2), die San Jose Sharks (7:2), die Los Angeles Kings (3:2 OT) und die Maple Leafs (6:5 OT) vier Ausrufezeichen und bauten ihre Siegesserie auf sechs Spiele aus.

Gleich zweistellig punktete bei den Golden Knights der Center Jack Eichel (vier Tore, sechs Assists). Kaum nach stand ihm Rechtsaußen Mark Stone (drei Tore, sechs Assists) mit einer Wochenausbeute von neun Scorerpunkten.

5. Minnesota Wild 26-13-9 (0-2-1)

Von einer Krise soll in St. Paul noch nicht die Rede sein, doch zufrieden dürften die Minnesota Wild mit den Ergebnissen im Neuen Jahr nicht sein. Letzte Woche kassierten sie auf eigenem Eis gegen die New York Islanders (3:4 OT), die New Jersey Devils (2:5) und die Winnipeg Jets (2:6) ihre Niederlagen drei bis fünf in sieben Partien seit Jahresbeginn (2-4-1).

Zumindest etwas Grund zu feiern, aufgrund persönlicher Erfolge, hatten die sieben verschiedenen Torschützen der Wild und der dreifache Vorbereiter Quinn Hughes (drei Assists).

6. Dallas Stars 27-12-9 (1-2-1)

Da die ihnen tabellarisch im Nacken sitzenden Wild schwächelten, genügten den Dallas Stars drei Zähler aus den Auswärtspartien gegen die Sharks (4:5 OT), die Kings (3:1), die Ducks (1:3) und die Utah Mammoth (1:2), um ihren zweiten Rang in der Central Division zu verteidigen.

Rechtsaußen Mikko Rantanen (zwei Tore, zwei Assists) und Linksaußen Jason Robertson (zwei Tore, zwei Assists) waren die Mehrfach-Torschützen und die Topscorer der Texaner vor drei Teamkollegen mit jeweils drei Scorerpunkten.

7. Detroit Red Wings 28-16-4 (2-1-0)

Die Detroit Red Wings etablieren sich unter den Playoff-Kandidaten der Eastern Conference. In den letzten sieben Tagen bezwangen sie die Montreal Canadiens (4:0) und die Hurricanes (4:3 OT), ehe sie sich den Boston Bruins (0:3) geschlagen geben mussten. Detroits Vorsprung auf einen Nicht-Playoffplatz beträgt nun sechs Punkte.

Als solider Rückhalt mit seinem dritten Saison-Shutout, erwies sich Torwart John Gibson (27 Saves). In der Offensive machten Rechtsaußen Alex DeBrincat (zwei Tore, vier Assists) und Center Andrew Copp (zwei Tore, zwei Assists) besonders auf sich aufmerksam.

8. Montreal Canadiens 26-15-7 (1-2-1)

Bei den Montreal Canadiens wechseln sich auf hohem Niveau Licht und Schatten ab. So auch in den vergangenen sieben Tagen, in denen sie es mit den Red Wings (0:4), den Vancouver Canucks (6:3), den Washington Capitals (2:3 OT) und den Buffalo Sabres (3:5) zu tun bekamen.

Center Nick Suzuki (ein Tor, drei Assists) und Rechtsaußen Ivan Demidov (ein Tor, drei Assists) sammelten bei den Frankokanadiern die meisten Punkte. Ihr erfolgreichster Torschütze war Verteidiger Alexandre Carrier (zwei Tore).

9. Buffalo Sabres 26-16-4 (3-1-0)

Den Buffalo Sabres gelang es in den Heimpartien gegen die Ducks (5:3), die Florida Panthers (3:4), die Flyers (5:2) und die Canadiens (5:3), ihre Bilanz aus den letzten zehn Spielen auf 8-2-0 zu verbessern.

Kaum zu stoppen war Buffalos Center Tage Thompson (vier Tore, sechs Assists). Die Sabres überzeugten aber auch durch ihre Tiefe im Kader. 15 weitere Spieler durften sich bei ihnen über einen Scorerpunkt freuen.

10. Boston Bruins 27-19-2 (4-0-0)

In der Eastern Conference sollte man die Boston Bruins mit auf der Rechnung für einen Playoffplatz haben. Vor allem seitdem sie im Neuen Jahr einen Lauf (6-1-0) und nach den doppelten Punktgewinnen gegen die New York Rangers (10:2), die Penguins (1:0), die Red Wings (3:0) und die Kraken (4:2) den zweiten Wildcard-Rang innehaben.

Die Bruins kassierten im Schnitt die wenigsten Gegentore (1,0), auch dank der Shutouts von Joonas Korpisalo (27 Saves gg. PIT) und Jeremy Swayman (24 Saves gg. DET). In der Offensive sorgten Rechtsaußen David Pastrnak (ein Tor, sieben Assists), die Center Marat Khusnutdinov (fünf Tore, ein Assist) und Pavel Zacha (vier Tore, ein Assist) sowie Verteidiger Charlie McAvoy (ein Tor, vier Assists) für die meiste Freude bei den Anhängern und Trainer Marco Sturm.

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