Die Ottawa Senators haben am Mittwoch mit 8:4 bei den New York Rangers im Madison Square Garden gewonnen. Kapitän Brady Tkachuk gelang in einer neuen Sturmreihe nicht nur ein Vier-Punkte-Spiel (1-3-4), sondern auch der 200. NHL-Treffer. Unter den acht verschiedenen Torschützen waren drei Verteidiger sowie der Deutsche Tim Stützle.
Blitzstart Ottawa
Ottawa ließ im Madison Square Garden nichts anbrennen. Drake Batherson (3., im Powerplay), Nick Jensen (5.), Brady Tkachuk (16.) und Dylan Cozens (20.) sorgten schon im ersten Drittel für eine komfortable 4:0-Führung. „Das war das beste erste Drittel seit Langem“, freute sich Tkachuk.
„Wir hatten einen großartigen Start ins Spiel“, lobte Senators-Trainer Travis Green. „Wir wussten, dass wir gegen ein verzweifeltes Team spielen würden und mussten bereit sein. Das Powerplay hat einen guten Job gemacht, um uns Starthilfe zu geben.“
„In einem Back-to-Back-Spiel so einen guten Start zu haben, war schön zu sehen und enorm wichtig für dieses Spiel. Jeder hat das richtig gut gemacht“, pflichtete Verteidiger Jensen bei.
Im zweiten Drittel machten Jake Sanderson (26.) und Thomas Chabot (33.) das Duzend voll und erhöhten auf 6:0. Mit Jensen (1-1-2, +2), Sanderson (1-1-2, ) und Chabot (1-0-1, +2) tauchten drei Abwehrspieler auf der Anzeigetafel auf.
„Es ist wichtig, dass alle etwas beitragen. Die Stürmer spielen die Pucks zu uns hoch, unser Job ist es, sie aufs Tor zu bringen“, erklärte Jensen.
Danach schaltete Ottawa in den Energiesparmodus. Zwar erzielten David Perron (49.) und Tim Stützle (60., Empty Net) weitere Tore, doch mussten die Senators auch vier Gegentreffer hinnehmen.
„Es ist normal, dass wir irgendwann den Fuß vom Gaspedal genommen haben, trotzdem dürfen wir nicht so viele hochkarätige Chancen zulassen. Daraus werden wir lernen und besser werden“, versprach Tkachuk. „Wir haben mit unserer Identität gespielt und sind eine Mannschaft, die schwer zu schlagen ist. Heute haben wir über weite Strecken ein solides Spiel geliefert.“





















