Sidney Crosby von den Pittsburgh Penguins hat mit einer Galavorstellung am Donnerstag im Heimspiel gegen die Philadelphia Flyers zwei weitere Meilensteine in der NHL erreicht. Mit einem Powerplaytor und einem Assist beim 6:3-Erfolg im Duell mit dem Erzrivalen aus Pennsylvania machte er zum 19. Mal die 50 Punkte in einer Saison voll. Darüber hinaus sind für ihn nun exakt 100 Assists in 116 Aufeinandertreffen mit den Flyers registriert. Damit gehört der Kapitän der Penguins zum erlauchten Kreis von sechs Spielern, die seit der Expansion der Liga 1967/68 in der regulären Saison und den Stanley Cup Playoffs eine dreistellige Vorlagenzahl gegen zwei verschiedene Teams vorzuweisen haben. Denn auch gegen die New York Islanders hat er diese Marke mit 103 Assists aus 106 Partien übertroffen.
„Jedes Spiel gegen Philadelphia hat seine eigene Erzählung. Aber eines haben alle Begegnungen gemeinsam: Sie sind unheimlich intensiv. Das war diesmal nicht anders“, sagte Crosby nach der Partie in der PPG Paints Arena. Die Grundlage zum Sieg habe die Mannschaft mit einem erfolgreichen Überzahlspiel geschaffen. Neben Crosby trafen Justin Brazeau und Bryan Rust bei numerischer Überlegenheit. „Es war gut, dass wir das Powerplay ins Rollen gebracht haben. Das gehört zu den Dingen, in denen man sich immer verbessern will. Aber heute Abend haben wir uns einige Chancen erarbeitet und diese genutzt“, erklärte der Mannschaftsführer.
In den drei Spielen vor dem Auftritt gegen die Flyers war er ohne Scorerpunkt geblieben. Es war seine längste Durststrecke im bisherigen Saisonverlauf. Die Konsequenz: Alle drei Partien endeten mit einer Niederlage (0-2-1). So gesehen kam das Derby gegen Philadelphia genau zur richtigen Zeit, um den Knoten zu durchschlagen.
„Ich habe diese Rivalität nun zum dritten Mal selbst erlebt und kann mir deshalb lebhaft vorstellen, wie das die letzten 20 Jahre gelaufen ist. Für die Jungs wie ,Sid‘, die schon lange hier sind, muss das ein großartiges Gefühl sein, wenn es gegen diesen Kontrahenten geht“, sagte Pittsburghs Trainer Dan Muse.




















