Mitte Januar scheint in der NHL keine gute Zeit für Serien zu sein. Nachdem bei den Edmonton Oilers am Donnerstag die längste Punkteserie in der Karriere von Kapitän Connor McDavid gerissen war, endete einen Tag später auch die beeindruckende Heimserie der Colorado Avalanche.
In der Ball Arena verlor die Mannschaft aus Denver am Freitag vor den eigenen Fans mit 3:7 gegen Roman Josi und seine Nashville Predators. Nach zuvor 22 Heimspielen mit zumindest einem Punktgewinn (19-0-3) in der Saison 2025/26 blieb für die Avalanche diesmal erstmals jeder Zähler aus.
Ernüchterung nach Spielende
Entsprechend übellaunig präsentierte sich die Stimmung im Lager der Hausherren nach Spielende. „Heute gab es wirklich nichts Positives aus meiner Sicht. Ich mochte das Spiel von Anfang bis Ende nicht“, analysierte der sichtlich unzufriedener Avalanche-Trainer Jared Bednar kurz angebunden. Anschließend ergänzte er: „Wir haben heute einfach nicht genug getan, um das Spiel zu gewinnen.“ Auch Verteidiger Cale Makar fand nur wenige Worte: „Wir müssen das abhaken und nach vorne schauen.“
Historische Heimserie endet deutlich
Colorados Punkteserie in Heimspielen war die geteilt fünftlängste der NHL-Geschichte. Während dieses Laufs verbuchten die Avalanche vor eigenem Publikum eine Punktequote von 93,2 Prozent und dominierten ihre Gegner mit einem Torverhältnis von 101:42. Im Schnitt erzielte Colorado 4,91 Treffer pro Heimspiel und kassierte lediglich 1,91 Gegentore.
Gegen Nashville setzte es nun jedoch eine klare Niederlage. Einen großen Anteil daran hatte Predators-Kapitän Roman Josi, der mit drei Vorlagen maßgeblich zum Erfolg beitrug und bei den Treffern zum 3:2, 5:3 und 6:3 jeweils als Punktesammler in Erscheinung trat.




















