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Der 17-jährige Verteidiger, der als wahrscheinlicher Nummer-1-Pick beim NHL Draft 2027 gilt, wird in dieser Saison an die University of Michigan wechseln. Zuvor spielte er zwei Jahre lang für Everett in der Western Hockey League. Diese Zeit krönte er mit einem Meistertitel und der Teilnahme am Memorial Cup im Mai.

„Ich freue mich riesig. Sie haben dort natürlich ein sehr traditionsreiches Programm und eine starke Mannschaft“, sagte DuPont über Michigan. „Sie besaßen schon im letzten Jahr ein gutes Team, und wir werden auch dieses Jahr wieder eine starke Truppe haben. Ich freue mich sehr darauf, dorthin zu gehen.“

Bevor er seine NCAA-Karriere beginnt, verstärkt DuPont jedoch die Defensive von Kanada beim Hlinka Gretzky Cup, einem U18-Turnier, das diese Woche im Rogers Place ausgetragen wird. Die Gastgeber besiegten am Montag die Schweiz mit 7:3 im ersten Spiel des Turniers, an dem acht Mannschaften teilnehmen.

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DuPont verbuchte zwar keinen Scorerpunkt bei diesem Sieg, stellte aber genau jene Fähigkeiten und Gelassenheit unter Beweis, die ihm einen Spitzenplatz in den Ranglisten der Nachwuchstalente eingebracht haben.

„Er macht sehr viele Dinge richtig gut“, sagte Kanadas Trainer Ryan Oulahen. „Vor allem bin ich beeindruckt davon, was für ein großartiger Mensch er abseits des Eises ist. Dazu kommen die Details auf dem Eis: Es ist bemerkenswert, wie bereitwillig er Defensivarbeit leistet. Zudem verfügt er über erstklassige Instinkte und viel Talent im Spiel nach vorne. Er hat einen starken Eindruck hinterlassen, und ich glaube, dass er sich im weiteren Turnierverlauf noch steigern wird – genau wie unsere gesamte Mannschaft.“

In der vergangenen Saison erzielte DuPont für Everett 73 Scorerpunkte (18 Tore, 55 Assists) in 63 Spielen der regulären Saison sowie 23 Punkte (fünf Tore, 18 Assists) in 18 Playoff-Partien.

Everett sicherte sich souverän die WHL-Meisterschaft – mit nur zwei Niederlagen in den Playoffs – und erreichte das Finale des Memorial Cup, wo das Team jedoch mit 2:6 gegen Kitchener aus der Ontario Hockey League den Kürzeren zog.

„Zu Beginn des letzten Jahres war unser Hauptziel, die WHL-Meisterschaft zu gewinnen. Das gemeinsam mit diesen Jungs zu schaffen, war etwas ganz Besonderes“, sagte DuPont. „Daran werde ich mich immer erinnern. Beim Memorial Cup haben wir zwar knapp gegen Kitchener verloren, aber es war eine tolle Erfahrung, und ich bin froh, dass ich meine Zeit in Everett als Meister beenden konnte.“

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DuPont verbuchte sechs Scorerpunkte (zwei Tore, vier Assists) in vier Spielen beim Memorial Cup, an dem die Meister der drei zur Canadian Hockey League gehörenden Ligen (WHL, OHL, Quebec Maritimes Junior Hockey League) sowie Gastgeber Kelowna teilnahmen.

Dem aus Calgary stammenden Spieler wurde der „Exceptional Status“ gewährt, der es ihm erlaubte, bereits als Minderjähriger in der WHL anzutreten. In der Saison 2024/25 kam er als 15-Jähriger auf 60 Punkte (17 Tore, 43 Assists) in 64 Spielen. Er war der erste Verteidiger und nach Connor Bedard (Center der Chicago Blackhawks, 2020) erst der zweite Spieler überhaupt, dem dieser Status in der WHL zugesprochen wurde.

An der University of Michigan wird sich DuPont mit älteren, erfahreneren Spielern messen, aber auch Teil eines hochkarätig besetzten Kaders sein. Voraussichtlich werden im Team von Michigan bis zu 17 Spieler stehen, die bereits beim NHL Draft ausgewählt wurden – darunter fünf Erstrundenpicks.

„Es geht vor allem um die Weiterentwicklung“, verdeutlichte DuPont. „Mir haben die zwei Jahre in Everett sehr gut gefallen. Ich hätte mir keine bessere Organisation wünschen können. Ich denke, dass das Spiel in der NCAA schneller und körperlich anspruchsvoller ist. Es ist ein Stückweit näher am Profiniveau.“

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Für DuPont steht eine wichtige Saison bevor. Er hofft zudem, bei der IIHF U20-Weltmeisterschaft 2027, die vom 26. Dezember 2026 bis zum 5. Januar 2027 in Edmonton und Red Deer (Alberta) ausgetragen wird, für Kanada aufzulaufen.

Eine Berufung in das kanadische Team würde seinen Status für den Draft weiter verbessern.

„Natürlich ist es ein wichtiges Jahr, aber ich möchte mir nicht zu viel Druck machen und mich nicht zu sehr darauf versteifen“, sagte DuPont. „Ich will vielmehr versuchen, Spaß zu haben und mit Michigan einen Titel zu gewinnen.“

DuPont ist an hohe Erwartungen gewöhnt. Deshalb glaubt er nicht, dass der Druck im Zusammenhang mit dem Draft ihn auf NCAA-Ebene beeinträchtigen wird.

Es ist für ihn sicher hilfreich, dass sein Vater, Micki DuPont, Eishockeyprofi war. Micki, ebenfalls Verteidiger, absolvierte zwischen 2002 und 2007 insgesamt 23 NHL-Spiele für die Calgary Flames, Pittsburgh Penguins und St. Louis Blues, bevor er eine erfolgreiche Karriere in der Schweiz und in Deutschland einschlug.
Landon DuPont verbrachte während seiner Kindheit viel Zeit mit seinem Vater in Europa und weiß daher, was nötig ist, um auf Profiniveau zu spielen.

„Ich war sieben Jahre in der Schweiz und dann fünf Jahre in Deutschland“, erzählte er. „Es war eine tolle Zeit, und genau dadurch ist meine Begeisterung für diesen Sport gewachsen. Einfach in seiner Nähe zu sein, ihm zuzusehen, wie er spielt – das war großartig. In dieser Atmosphäre lernt man den Sport zu schätzen. Ich bin sehr dankbar dafür. Außerdem war das Leben in der Schweiz richtig klasse. Es ist ein wunderschönes Land.“

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