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David Pastrňák ist der dienstälteste Spieler der Boston Bruins. Seit 2014/2015 spielt er für diese Franchise und hat erfolgreiche sowie weniger erfolgreiche Zeiten durchlebt. Nachdem die Bruins in der Saison 2024/2025 die Stanley Cup Playoffs verpasst hatten, gelang in der vergangenen Spielzeit mit dem damaligen Trainer-Debütanten Marco Sturm die Qualifikation für die Postseason. 

Das zweite Jahr unter Marco Sturm

Pastrňák ist zuversichtlich, dass die Mannschaft den nächsten Entwicklungsschritt unter dem deutschen Trainer gehen kann: „Die Umstellung des Systems war im vergangenen Jahr natürlich ein großer Schritt. Es war etwas anders, und wir brauchten eine Weile, um es zu verstehen. Jetzt ist es das zweite Jahr, und es gibt keine Ausreden mehr. Nun geht es darum, das System richtig umzusetzen und an seinen Details zu arbeiten.“

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Der Tscheche geht davon aus, dass die Playoff-Plätze heiß umkämpft sein werden: „Ehrlich gesagt gibt es in unserer Division keinen Spielraum für Fehler. Alle Mannschaften werden besser, uns eingeschlossen. Ich würde sagen, 100 Punkte sind die neuen 90 Punkte, wenn man die Play-offs erreichen will.“

An der Seite von Neuzugang JJ Peterka

Der Kader der Bruins hat sich in der Offseason verändert. Neu hinzugekommen ist unter anderem der Deutsche JJ Peterka, der von den Utah Mammoth nach Boston gewechselt ist und ein Reihenpartner von Pastrňák sein könnte. Der Eingewöhnungsprozess hat allerdings gerade erst begonnen.

„Bei JJ ist die gemeinsame Zeit natürlich noch sehr kurz“, erklärt Pastrňák. „Wir hatten erst ein paar gemeinsame Einheiten auf dem Eis und kennen uns dort deshalb noch nicht besonders gut. Ich kann es kaum erwarten zu sehen, wie sich die Chemie zwischen uns entwickelt, wohin es mit uns geht, was für ein Spielertyp er ist und was von uns erwartet wird.“

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Der Traum vom Stanley Cup

Während Peterka sich eher in einer Frühphase seiner Karriere befindet, feierte Pastrňák im Mai bereits seinen 30. Geburtstag. Das ist für ein Eishockey-Profi noch immer kein hohes Alter. Doch ihm ist bewusst, dass die Zeit zunehmend drängt, um sich den Traum vom Stanley Cup zu erfüllen.

„Natürlich bin ich sehr hungrig darauf, noch einmal eine Chance darauf zu bekommen. Es ist schon eine Weile her“, sagt er in Anlehnung an das Jahr 2019, als die Bruins im Finale den St. Louis Blues unterlagen. „Deshalb würde ich lügen, wenn ich behaupten würde, dass mir das nicht im Hinterkopf herumgeht.“

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