Peterka sees BOS as good fit

Neue Saison, neue Mannschaft. JJ Peterka hat die Saisonvorbereitung mit den Boston Bruins begonnen. Nach den Buffalo Sabres und den Utah Mammoth ist dies bereits sein drittes Team in der NHL. Der 24-Jährige muss sich erneut an ein neues Spielsystem gewöhnen.

„Das System unterscheidet sich insgesamt von den Systemen, in denen ich in der Vergangenheit gespielt habe“, sagte er. „Wir haben aber jeden Tag Besprechungen und gehen all diese Dinge durch. Es wird wahrscheinlich etwas dauern, bis ich mich vollständig daran gewöhnt habe. Bislang läuft es aber gut.“ 

Kurze Saisonvorbereitung? Kein Problem für Peterka

Dass die Saisonvorbereitung diesmal kürzer ausfällt als sonst, sei allerdings kein Problem. „Ich hatte erwartet, dass es schwieriger werden würde, wieder richtig in Schwung zu kommen. Momentan fühle ich mich aber sehr gut und glaube, dass ich bereits in einer sehr guten körperlichen Verfassung bin. Als ich hierherkam, wusste ich, dass die Vorbereitung etwas kürzer sein würde. Deshalb bin ich entsprechend vorbereitet angereist.“

Bereits in der Offseason stand er mit den Bruins regelmäßig in Kontakt. „Ich habe den gesamten Sommer über mit den Trainern hier und auch mit meinen neuen Mitspielern gesprochen. Als ich dann hier ankam, war die Vorfreude von Anfang an da.“

WPG@UTA: Peterka taucht frei vor dem Tor auf und verwandelt mit viel Geduld

Bislang kannte Peterka die Bruins nur als Gegner. Daher weiß er umso besser, wie viel Qualität in dieser Mannschaft und auch im Umfeld steckt. „Gegen die Bruins war es immer schwer zu spielen, besonders im TD Garden. Ich kann mich daran erinnern, dass es dort immer schwierig war, richtig ins Spiel zu kommen. Es war schwer, Spielzüge zu kreieren, weil sich auf dem Eis alles so eng angefühlt hat.“  

Gemeinsame Vergangenheit mit Casey Mittelstadt

Es dürfte Peterka bei der Eingewöhnung helfen, dass ihm einige Mitspieler bekannt sind. Mit seinem Sturmkollegen Casey Mittelstadt spielte er beispielsweise in Buffalo zusammen. „Das Zusammenspiel mit ihm ist ziemlich unkompliziert. Er ist ein sehr intelligenter Spieler und macht viele kleine Dinge, die letztlich eine große Wirkung haben“, so Peterka. 

Peterka ist flexibel einsetzbar und es gewohnt, auf beiden Flügeln eingesetzt zu werden. Noch ist nicht bekannt, wie genau Bruins-Trainer Marco Sturm mit Peterka plant. „Ich habe in der Vergangenheit auf beiden Seiten gespielt“, sagte Peterka. „Für mich macht das keinen großen Unterschied.“

Positionsfrage ist für Sturm nicht entscheidend

Auch für Sturm spielt die Positionsfrage keine große Rolle. „Das Spiel hat sich in dieser Hinsicht etwas verändert“, erklärte der Coach. „Früher hieß es ganz klar: Der eine ist Linksaußen, der andere Rechtsaußen und dann gibt es noch einen Center. Ich weiß nicht genau, wann sich das geändert hat. Mittlerweile können viele Spieler als Center oder auf praktisch jeder anderen Position spielen.“ 

Sturm brachte den deutschen Neuzugang als Beispiel: „Wenn man Peterka fragt, möchte er momentan auf der rechten Seite spielen. Aber ich glaube, dass sich das in der Liga und bei dieser Generation insgesamt verändert hat. Ob jemand links oder rechts spielt beziehungsweise Links- oder Rechtsschütze ist, spielt für mich keine entscheidende Rolle.“

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