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Die Detroit Red Wings blicken auf einen ereignisreichen Sommer zurück. Die Franchise hat in Shawn Horcoff einen neuen Interims-General-Manager, zudem gab es die Trade-Anfrage von Dylan Larkin. Doch nun hat die Saisonvorbereitung begonnen, sodass der Fokus wieder auf dem Eishockey liegen soll.

„Ich glaube, Todd McLellan hat es genau richtig formuliert. Zu Beginn des Trainingslagers hat er gesagt, dass wir einfach jeden einzelnen Tag gewinnen müssen. Genauso gehen wir die Sache an“, sagte Moritz Seider. „Sowohl gestern als auch heute waren viel Tempo, eine gute körperliche Intensität und schon früh eine gewisse Dringlichkeit zu erkennen. Das sind genau die Dinge, die er angesprochen hat.“

Die Situation rund um Larkin, der trotz seiner Anfrage an der Saisonvorbereitung teilnimmt, bewertet Seider gelassen: „Ich glaube, dass sich natürlich jeder freut, dass er hier ist. Viel mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Er steht weiterhin unter Vertrag und ist hier im Trainingslager. Das ist für mich ein gutes Zeichen. Alles andere liegt nicht an mir und steht mir auch nicht zur Diskussion. Ich sehe es einfach als Chance, mit ihm eine bessere Eishockeymannschaft zu sein.“

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McLellan stellte bereits klar, dass die Mannschaft unangenehmer zu bespielen sein soll. Ein körperlich hartes Spiel soll ein Erfolgsschlüssel sein. Die Saisonvorbereitung ist diesmal mit nur vier Preseason-Spielen kürzer. Daher geht es bereits in der Saisonvorbereitung ordentlich zur Sache. „Körperliche Härte ist ein sehr weit gefasster Begriff. Man kann über viele unterschiedliche Formen von Härte sprechen“, erklärt Seider.

„Für mich beginnt sie damit, bereit und mental gut vorbereitet zu sein. Auch das ist eine Form von Härte. Ich glaube, dass wir darin momentan einen sehr guten Job machen. Ich habe nicht das Gefühl, dass wir deutlich härter Schlittschuh laufen oder körperlicher spielen als in den vergangenen Jahren. Aber alle sind voll bei der Sache, und wir wollen unbedingt gut in die Saison starten.“

Seider ist mit seinen 25 Jahren noch ein verhältnismäßig junger Spieler, zählt aber dennoch zu den Leistungsträgern und wächst in eine Führungsrolle hinein. „Ich weiß nicht, ob man sich jemals wirklich wie ein Veteran fühlt“, sagt Seider. „Ich hoffe, dass wir jedem das Gefühl geben, dass er das Recht hat, seine Meinung zu äußern. Wir brauchen jeden Einzelnen und müssen das gemeinsam angehen. Wenn jemand etwas erkennt, das den anderen entgangen ist, sollte er es ansprechen können. Diese Botschaft versuchen wir in der Kabine zu vermitteln.“

Die große Hoffnung der Red Wings liegt darin, sich endlich wieder für die Playoffs zu qualifizieren. Seider ist zuversichtlich. „Hier kann etwas Besonderes entstehen, wir wachsen

weiter zusammen“, glaubt er. „Wir haben neue Spieler hinzubekommen, die wissen, wie man Play-off-Spiele gewinnt. Hoffentlich können sie uns etwas von ihrer Reife und Erfahrung vermitteln.“

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