Marco Kasper blickt auf eine schwierige Saison zurück. In seiner zweiten vollen NHL-Spielzeit kam der Österreicher in 81 Spielen auf neun Tore und zehn Assists, kam allerdings nicht an die Zahlen seiner Rookie-Saison (19 Tore, 18 Assists) heran. Zudem zog er sich eine Verletzung am Unterkörper zu und verpasste die Weltmeisterschaft.
Umso wichtiger war es für den 22-Jährigen, in der Sommerpause zu regenerieren. „Ich habe mir zunächst etwas Zeit genommen, um abzuschalten, und anschließend daran gearbeitet, wieder richtig fit zu werden“, sagt er gegenüber den Medien. Zu Beginn der Saisonvorbereitung hat er dies hinter sich gelassen: „Ich fühle mich gut. Ich hatte einen guten Sommer und eine gute Vorbereitung. Ich habe mein Bestes getan, um wieder vollständig fit zu werden.“
Das Körperliche ist allerdings nur ein Aspekt. Genauso wichtig ist im Sport das Mentale. Trainer Todd McLellan sagte in der vergangenen Saison, dass Kasper sich selber zu viel Druck macht. Kasper ist sich dessen bewusst. „Als Eishockeyspieler und generell als Sportler setzt man sich selbst stark unter Druck. Man muss lernen, damit umzugehen“, sagt er. „Manchmal hört man vielleicht zu viele Stimmen im eigenen Kopf. Dann muss man versuchen, sie auszublenden und nur auf sich selbst zu hören. Ich habe den Sommer auch genutzt, um mich mental etwas zu erholen. Jetzt bin ich hier und bereit, zu arbeiten.“
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Kasper kann als Center und auf dem Flügel spielen
Kasper ist ein Spieler, der sowohl auf dem Center wie auch auf dem Flügel eingesetzt werden kann. Welche Rolle er selber bevorzugt? „Ich spiele gerne als Center. Letztlich spiele ich aber immer dort, wo mich der Trainer braucht. Wenn es der linke oder rechte Flügel ist, spiele ich dort. Wenn ich als Center eingesetzt werde, freue ich mich ebenfalls darüber. Ich habe in meiner Jugend als Center gespielt und mag diese Position sehr. Momentan versuche ich einfach, unabhängig von meiner Position mein Bestes zu geben.“
Kasper könnte zusammen mit Emmitt Finnie und Viktor Arvidsson in einer Reihe spielen. Trainer McLellan erklärte, dass ihm das Tempo, die Chemie und das Potenzial des Trios gefallen. Er sieht Ähnlichkeiten zu erfolgreichen Reihen, die er früher trainiert hat.
Ob auch Detroit zurück auf die Erfolgsspur findet? Für Kasper und die Red Wings liegt das Ziel der kommenden Saison darin, endlich die Playoffs zu erreichen. Die letzte Playoff-Teilnahme dieser Franchise fand 2016 statt. „Ehrlich gesagt waren die vergangenen drei Jahre für uns als Organisation etwas enttäuschend, weil wir es nicht ganz in die Play-offs geschafft haben“, sagt Kasper über seine Zeit bei diesem Team. „Natürlich ist die Play-off-Qualifikation unser Ziel. Ich glaube, dass jedes Team mit diesem Ziel in die Saison geht. Wir
werden jetzt im Trainingslager und anschließend während der gesamten Saison sehr hart arbeiten, damit wir am Ende dort stehen, wo wir stehen möchten.“





















