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Auch bei den New Jersey Devils ist vor dem Start der NHL-Saison 2026/27 eine Menge positive Energie zu spüren. Nach einer enttäuschenden vergangenen Spielzeit soll der Blick nun wieder nach vorne gehen. Kapitän Nico Hischier sieht dabei vor allem die Arbeit des neuen General Managers Sunny Mehta als wichtigen Impuls. „Er hat unseren Kader verbessert“, lobt der Schweizer die Aktivitäten der neuen Klubführung.

Vor allem die größere Tiefe im Kader stimmt Hischier optimistisch. „Wir haben jetzt deutlich mehr Tiefe“, sagt er. Die zusätzliche Konkurrenz innerhalb der Mannschaft könne dabei helfen, das Niveau insgesamt anzuheben. Auch Landsmann Timo Meier sieht diesen Effekt: „Mehr Konkurrenz bedeutet, dass jeder sein Spiel verbessern und auf ein höheres Level bringen muss.“

Positive Stimmung trotz Enttäuschung

Dass die vergangene Saison nicht den eigenen Erwartungen entsprach, wollen die Devils nicht verdrängen. Dennoch sei die Stimmung im Trainingslager ausgesprochen gut, betont Hischier. „Trotz der Enttäuschung aus der letzten Saison ist die Atmosphäre sehr positiv.“ Die Mannschaft sei „hungrig, wieder an die Arbeit zu gehen“.

Das große Ziel ist für ihn ohnehin klar: „Wir wollen zurück in die Playoffs und dort auf einem hohen Niveau spielen.“ Gleichzeitig mahnt der Kapitän zur Geduld. Entscheidend sei zunächst, im Training eine klare Struktur und den richtigen Rhythmus zu entwickeln. „Wir müssen uns auf die Opening Night vorbereiten und dürfen nicht zu weit nach vorne schauen.“

Hischiers Top-5-Tore der Saison 2025/26

Meier will wieder „Devils Hockey“

Auch Meier formuliert die Ambitionen ähnlich. Die Devils sollen wieder zu einem ernsthaften Playoff-Anwärter werden. „Das Ziel ist, zurück in die Stanley Cup Playoffs zu kommen und ein echter Contender zu werden“, erklärt der Schweizer. In den vergangenen Jahren sei die Mannschaft hinter diesen Ansprüchen zurückgeblieben.

Meier hat deshalb eine ziemlich klare Vorstellung davon, wohin die Reise gehen soll: zurück zu „real Devils hockey“ (echtem Devils-Eishockey). Die neuen Spieler sollen dabei helfen, genau diesen Anspruch wieder mit Leben zu füllen.

Evangelista als neuer Faktor

Eine besondere Rolle könnte Luke Evangelista spielen, der bisher bei den Nashville Predators aktiv war. Meier hatte den neuen Teamkollegen bislang nur als Gegner erlebt, ist nun aber gespannt auf die gemeinsame Arbeit mit ihm und Hischier. „Er ist ein guter Typ und kann unserer Mannschaft sehr helfen“, sagt Meier.

Evangelista selbst zeigte sich nach der ersten gemeinsamen Einheit begeistert und bezeichnete Hischier und Meier als ein „lethal duo“ (tödliches Duo). Trainer Sheldon Keefe sieht ebenfalls Potenzial in der Formation. Evangelistas Spielmacherqualitäten, seine Übersicht und Geduld mit der Scheibe könnten sich gut mit den beiden körperlich starken, offensiv zum Tor ziehenden Angreifern ergänzen. Keefe will dem Trio deshalb „eine echte Chance geben“, gemeinsam Chemie zu entwickeln.

Die Devils gehen damit mit neuem Personal, mehr Konkurrenz und viel Optimismus in die Saison. Jetzt muss aus den positiven Worten nur noch wieder Playoff-Eishockey werden.

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