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Montreal Canadiens Saison-Momentaufnahme

Heimschwäche und Unbeständigkeit sind die Hauptgründe dafür, dass das Team außerhalb der Playoff-Zone liegt

von Jon Lane / NHL.com Redakteur

Da die reguläre NHL-Saison 2019/20 seit dem 12. März wegen der Bedenken im Zusammenhang mit dem Coronavirus pausiert, zieht NHL.com eine Bilanz der 31 Mannschaften in der Liga.

Heute eine Momentaufnahme der Montreal Canadiens zur Pause:

Montreal Canadiens
Bilanz:
31-31-9, 71 Punkte
Playoff-Position: Zehn Punkte Rückstand auf die Columbus Blue Jackets und die Carolina Hurricanes, die auf den beiden Wildcard-Plätzen in der Eastern Conference stehen

Obwohl sie zuvor eine unbeständige Saison hingelegt hatten, war der Optimismus bei den Montreal Canadiens groß, als es auf die NHL Trade Deadline am 24. Februar zuging. Nach einem 2:1 n. V. am 8. Februar gegen die Toronto Maple Leafs, dem dritten Sieg hintereinander und den fünften aus sechs Spielen, schienen sie den Kurs in Richtung der Stanley Cup Playoffs einzuschlagen. Zu diesem Zeitpunkt betrug der Rückstand auf die Carolina Hurricanes und die Philadelphia Flyers und damit die zweite Wildcard in der Eastern Conference sechs Punkte.

 

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Die positive Grundstimmung verflüchtigte sich jedoch, als Montreal die nächsten fünf Spiele verlor (0-4-1) und vor der Pause sogar in zehn von 14 Partien den Kürzeren zog (4-8-2). Dadurch erhöhte sich die Wahrscheinlichkeit enorm, dass die Mannschaft zum dritten Mal nacheinander die Playoffs verpasst.

Ein großes Problem für die Canadiens waren Puckverluste. 807 Turnovers hatten sie zu verzeichnen. Nach den New York Islanders (896) und den New York Rangers (827) lagen sie dahingehend an dritter Stelle in der NHL. Darüber hinaus erwiesen sie sich nicht gerade als besonders heimstark. Im Bell Centre betrug die Bilanz 14-17-6. Die 34 Punkte waren die zweitschlechteste Ausbeute aller NHL-Teams. Nur die Detroit Red Wings (26) sammelten noch weniger Punkte vor eigenem Publikum. Sechs Begegnungen gaben die Canadiens noch ab, nachdem sie vor Beginn des letzten Drittels geführt hatten. Das ist ebenfalls ein Ligaspitzenwert im negativen Sinn.

Bereits vor der Deadline wurden die routinierten Stürmer Ilya Kovalchuk, Nate Thompson und Nick Cousins sowie Verteidiger Marco Scandella getradet. Das erhöht die Unsicherheit, welchen Weg die Canadiens nehmen und wer neben dem 20 Jahre alten Rookie-Stürmer Nick Suzuki die neue Generation prägen wird.

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Breakout-Spieler
Als Joel Armia am 30. Juni 2018 bei einem Trade mit den Winnipeg Jets verpflichtet wurde, sah man ihn als Ergänzungsspieler für die Offensive an. Doch Armia, den die Buffalo Sabres beim NHL Draft 2011 an Gesamtposition 16 ausgewählt hatten, spielte eine starke Saison 2018/19. Er schloss die Spielzeit mit einer persönlichen NHL-Bestleistung von 13 Toren in 57 Einsätzen ab und verdiente sich damit einen neuen Zweijahresvertrag. In der laufenden Saison legte er noch einen Zahn zu und erzielte 16 Tore und einen eigenen Rekord von 30 Punkten in 58 Spielen.

Statement-Sieg
Canadiens 2, Maple Leafs 1, 8. Februar:
Die Canadiens ließen im letzten Drittel nur einen Torschuss der Maple Leafs zu. Doch damit brachte John Tavares das Team aus Toronto mit 1:0 in Führung. 2:33 Minuten vor Schluss erzielte Scandella den Ausgleich. Es war sein erstes Tor in 20 Spielen. Am 18. Februar wurde er zu den St. Louis Blues transferiert. Nach 1:43 Minuten in der Verlängerung stellte Kovalchuk den neunten Erfolg von Montreal in zwölf Spielen sicher.

Das fesselndste Spiel
Rangers 6, Canadiens 5, 23. November:
Die Canadiens hatten vor dem Duell eine Bilanz von 11-6-5 vorzuweisen und lagen auf dem dritten Platz in der Atlantic Division. Allerdings waren sie die drei Spiel zuvor sieglos geblieben (0-2-1). Montreal führte zu Beginn des zweiten Abschnitts bereits mit 4:0, als Filip Chytil, Pavel Buchnevich und Brendan Lemieux innerhalb von 3:20 Minuten auf 3:4 verkürzten. Trotz des zweiten Treffers in der Begegnung von Artturi Lehkonen, gleichbedeutend mit dem 5:3 nach 46 Minuten, reichte es für Montreal nicht zum Sieg. Artemi Panarin brachte die Rangers nur 31 Sekunden danach erneut bis auf ein Tor heran und Lemieux erzielte nach 49 Minuten mit einem Shorthander das 5:5. Jacob Trouba machte dreieinhalb Minuten später das Comeback und den Triumph der Rangers perfekt. Für Montreal war es die vierte Niederlage am Stück während einer Negativserie, die auf insgesamt acht sieglose Auftritte (0-5-3) anwuchs.

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