Nino Niederreiter blickt mittlerweile auf 1012 Spiele in der NHL zurück. Doch die Anfänge in der besten Eishockey-Liga der Welt waren nicht einfach, wie der 33-Jährige in einem aktuellen Interview mit „derbund.ch“ verriet. Der Nummer-5-Pick des NHL Draft 2010 stand sogar kurz davor, das Kapitel NHL nach einem Jahr zu beenden.
„Ich hätte nach einem sehr guten Vorbereitungscamp in einer Linie mit John Tavares und Matt Moulson (Topscorer des Teams, Anm.d.Red.) spielen sollen, verpasste aber die ersten sechs Wochen wegen eines Leistenbruchs“, erinnert sich Niederreiter. „Beim Comeback musste ich wieder in der 4. Linie beginnen. Und nachdem ich endlich mein erstes Tor geschossen hatte, schied ich im nächsten Spiel mit einer Gehirnerschütterung aus und fehlte wieder drei Wochen.“
Niederreiter überlegte, zurück in die Schweiz zu gehen
In dieser Phase kamen Selbstzweifel auf: „Ich arbeitete viel mit meiner damaligen Mentaltrainerin. Es war die Saison, in der ich mich am meisten hinterfragte. Ich sagte mir oft, dass ich in der NHL nichts verloren habe und viel zu wenig gut bin. Ich überlegte mir, zurück in die Schweiz zu gehen, um wieder mit Freude Eishockey zu spielen.“
Doch er blieb in Nordamerika und setzte sich durch: „Mein Ehrgeiz ließ die Rückkehr nicht zu. Die Islanders hatten mich 2010 hoch gedraftet (Nummer 5, die Red.), ich wollte dies mir und dem Club bestätigen.“ Die weiteren Stationen nach den Islanders waren Minnesota Wild, die Carolina Hurricanes und die Nashville Predators. Seit Februar 2023 spielt er für die Winnipeg Jets.






















