Marco Sturm fiebert dem Neustart nach der Olympiapause entgegen. „Ich bin froh, dass es jetzt soweit ist“, sagt der Trainer der Boston Bruins. Seine Mannschaft bestreitet am heutigen Donnerstag (7:00 pm ET, Fr. 1:00 Uhr) das erste Spiel seit der NHL-Spielunterbrechung gegen die Columbus Blue Jackets.
„Als ich mir gestern die anderen Spiele angeschaut habe, fühlte es sich ein bisschen wie eine neue Saison an. Ich bin einfach froh, dass es jetzt soweit ist und wir ein Heimspiel haben“, so der Deutsche.
Mentale Herausforderung für Olympia-Rückkehrer
Für die Spieler, die bei den Olympischen Winterspielen auf dem Eis standen, dürfte die Gefühlslage eine andere sein. Nur wenige Tage Pause und die Reise zurück nach Nordamerika stellen die Spieler vor eine Herausforderung.
„Es geht vor allem um das Mentale“, sagt Sturm. „Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass der mentale Aspekt enorm wichtig ist und einen manchmal auch auslaugt, weil man bei solchen Turnieren unter so viel Druck und Anspannung steht. Wenn man dann zurückkommt, scheint alles ruhiger zu werden - aber dennoch muss man voll durchstarten. Das war für mich immer die größte Herausforderung. Ich glaube, für die Spieler wird es nicht anders sein.“
Dazu passten seine Beobachtungen, die er bei den ersten Spielen am Mittwoch vom Fernseher aus machte. „Ich habe auf einige Olympiateilnehmer geachtet“, erzählt Sturm. „Manche Spieler haben echt gut gespielt, andere dagegen gar nicht. Die waren quasi das ganze Spiel über nicht da. Das ist schon eine Herausforderung. Wir haben noch Glück, weil Charlie der Einzige ist, der wirklich jedes Spiel bis zum Schluss durchgespielt hat. Die anderen hatten zwischendurch immer mal wieder eine kleine Pause.“
Olympiasieger Charlie McAvoy: Nach der Erfüllung des Lebenstraums weitermachen
Verteidiger Charlie McAvoy war mit der US-Nationalmannschaft bis Sonntag im Einsatz und gewann die Goldmedaille. „Es ist beides – mental und physisch“, sagt McAvoy über die Herausforderung, in den Spielbetrieb zurückzukehren.



















