International Ice ist die wöchentliche Serie von NHL.com/de, in der über Spieler mit NHL-Bezug aus den wichtigen europäischen Ligen berichtet wird. Dabei richtet sich der Fokus auf Akteure aus Deutschland, der Schweiz und Österreich.
In der Penny DEL und der Schweizer National League hat in dieser Woche wieder der Ligabetrieb begonnen. Am ersten Spieltag nach der Olympiapause machten mit Marc Michaelis von den Adler Mannheim, Tobias Rieder vom EHC Red Bull München und Sven Andrighetto von den ZSC Lions drei ehemalige NHL-Profis als Torschützen auf sich aufmerksam.
Michaelis und Adler ziehen den Kürzeren
Als Marc Michaelis die Adler Mannheim am Mittwoch sechs Minuten vor Schluss gegen die Augsburger Panther mit 3:2 in Führung brachte, wähnten sich die Kurpfälzer auf der Siegerstraße. Doch weit gefehlt: Die Gäste aus der Fuggerstadt schafften in der Schlussphase noch den Ausgleich und sicherten sich nach 24 Sekunden in der Overtime mit 4:3 den Zusatzpunkt.
Entsprechend enttäuscht zeigte sich Adler-Verteidiger Leon Gawanke nach der Partie. „Wenn du bis kurz vor Spielende zuhause führst, dann musst du das Spiel natürlich über die Zeit bringen. Augsburg konnte das Momentum des späten Ausgleichtreffers mit in die Verlängerung nehmen. Am Ende ist der Ausgang natürlich sehr bitter und frustrierend“, ließ der ehemalige AHL-Profi der Manitoba Moose, dem Farmteam der Winnipeg Jets, auf der Klubwebseite verlauten.
Mannheims Kapitän Michaelis stockte sein Scorerkonto mit dem Treffer auf 37 Punkte (9 Tore, 28 Assists) aus 45 Einsätzen auf. Sein Stürmerkollege Tom Kühnhackl ist nach wie vor verletzt.























