Die große Hoffnung der New Jersey Devils, in der Olympia-Pause den Reset-Knopf gedrückt zu haben und mit einer neuen Wucht in der Offensive durchstarten zu können, hat sich zumindest im ersten Spiel nach dem Re-Start nicht bewahrheitet: Am Mittwochabend im Prudential Center setzte es eine 1:2-Heimniederlage gegen die Buffalo Sabres. Den einzigen Devils-Treffer erzielte der Schweizer Power Forward Timo Meier kurz vor Schluss.
Ein frischer Start mit alten Problemen
„Das Spiel ist genau so gelaufen, wie die meisten in der bisherigen Saison: Wir haben gut gespielt, insbesondere am Anfang des Spiels. Das erste Drittel war gut, wir müssen aber ein Tor schießen, um das Spiel zu übernehmen. Wir haben unsere Chancen nicht genutzt“, haderte New Jerseys Trainer Sheldon Keefe. „Ihr bester Spieler hat einmal eine freie Schussbahn und trifft. Das ist der Unterschied in diesem Spiel. Wir kennen diese Geschichte.“
Die Devils hatten im ersten Drittel ein Chancenplus sowie ein Schussverhältnis von 12:9, trafen aber nicht ins Tor. Stattdessen brachte Tage Thompson die Sabres im zweiten Drittel in Führung, als er per Direktabnahme im Slot zum 1:0 traf (29.).
„Der Start war gut, wir hatten Chancen, die aber nicht reingegangen sind“, sagte Meier. „Aber insbesondere in solchen Spielen darfst du nicht davon abkommen, gut zu verteidigen. Das hat uns heute den Sieg gekostet. Wenn du solche Chancen hast, dann musst du einfach weitermachen und darfst nicht andere Bereiche des Spiels aus der Hand geben. Du musst weiter arbeiten, dann werden die Tore fallen, da bin ich sicher. Das war eine große Lektion für uns im ersten Spiel zurück.“
Statt eine Aufholjagd im dritten Drittel zu startet, leistete sich ausgerechnet Gold-Held Jack Hughes einen folgenschweren Puckverlust in der eigenen Zone, den Buffalos Peyton Krebs direkt zum 2:0 ausnutzte (51.).
„Für ihn war es besonders schwer. Nachdem, was er durchgemacht hat, war es ein Wirbelsturm für ihn“, so Keefe.
Nur Meier trifft
2:30 Minuten vor dem Ende brachte Meier die Hoffnung zurück. Bei gezogenem Torwart und einem Extra-Angreifer auf dem Eis drückte der 29-Jährige aus Herisau im Gewühl vor dem Tor den Puck zum 1:2 über die Linie (58.).
Es sollte allerdings das einzige Mal an diesem Abend bleiben, dass die Devils den starken Sabres-Torwart Ukko-Pekka Luukkonen (27 Saves, 96,4 Prozent Fangquote) überwinden konnten.



















