NHL EDGE liefert für jedes Team und jeden Spieler detaillierte Werte, die eine genauere Analyse zulassen. NHL.com/de wirft monatlich einen Blick in die Statistik-Welt und geht dabei interessanten Fakten auf den Grund.
Im Januar: Der Blick auf die Top-Spieler aus Deutschland und der Schweiz für Olympia
Daten-Check vor Olympia
Der Blick auf die Statistiken der NHL ist trügerisch, wenn es um die Prognose für ein kurzes, intensives Turnier wie die Olympischen Winterspielen Milano Cortina 2026 geht. Klassische Statistiken wie Tore und Assists erzählen oft die Geschichten der vergangenen Wochen, doch sie unterschlagen die physische Realität auf dem Eis. In einem K.o.-Turnier, in dem Nuancen über das Weiterkommen entscheiden, sind andere Währungen gefragt. Hier kommen die NHL EDGE-Daten ins Spiel. Sie messen nicht nur den Erfolg, sondern den Aufwand und die Qualität, die dahinterstecken: Wer skatet am schnellsten, wer schießt am härtesten und wer hält dem Druck in der eigenen Zone wirklich stand?
Diese fortgeschrittenen Tracking-Daten fungieren als eine Art Frühwarnsystem für die Leistungsfähigkeit der Nationalmannschaften. Für das Turnier in Mailand lohnt sich daher der Blick „unter die Haube“ der Top-Akteure aus dem deutschsprachigen Raum. Die Werte offenbaren, dass Deutschland und die Schweiz mit völlig unterschiedlichen, aber statistisch messbaren Identitäten in das Rennen um die Medaillen gehen werden.
Deutschland: Kilometerfresser und eine Wand im Tor
Wenn man die deutschen Hoffnungen auf ein einziges Wort reduzieren müsste, wäre es „Arbeitsmoral“. Die EDGE-Daten von Leon Draisaitl belegen eindrucksvoll, dass der Superstar der Edmonton Oilers weit mehr ist als nur ein genialer Passgeber und Torjäger. Mit einer zurückgelegten Gesamtdistanz von über 275 Kilometern bewegt sich Draisaitl im 97. Perzentil aller NHL-Spieler. Er ist der Motor des deutschen Spiels.






















