Schützenfest in Edmonton! Die Oilers lagen am Montag gleich zweimal gegen die Anaheim Ducks zurück und gewannen dennoch mit 7:4. Großen Anteil daran hatte Leon Draisaitl, der sich zwar nicht in die Torschützenliste eintrug, dafür aber gleich vier Assists verbuchte. Für das Toreschießen waren diesmal die Verteidiger zuständig.
Die Ducks gingen bereits in der 4. Minute durch Mikael Granlund (PPG) in Führung, ehe Zach Hyman (17.) ebenfalls in Überzahl ausglich. Gleich zu Beginn des zweiten Drittels traf Alex Killorn zum 2:1 für die Ducks, ehe die Oilers richtig aufdrehten: Spencer Stastney (25.), Mattias Ekholm (27.), Darnell Nurse (28.) und erneut Ekholm (29.) sorgten für eine zwischenzeitliche 5:2 Führung.
Verteidiger schreiben NHL-Geschichte
Kurios: Die Oilers erzielten dank ihrer Verteidiger vier Tore innerhalb von 3:49 Minuten. Dies waren die schnellsten vier Tore der NHL-Geschichte, die jemals von Verteidigern erzielt wurden. Es war das sechste Mal in der Geschichte der Oilers, dass Verteidiger in einem Drittel vier Tore erzielten.
„Sie waren großartig, brachten die Scheibe hinten heraus, schlossen sich den Angriffen an und waren in der Offensive sehr effektiv“, lobte Draisaitl. „Jeder Teil der Mannschaft muss seinen Teil dazu beitragen. In den letzten Spielen waren sie entscheidend.“
Die Ducks ließen sich allerdings nicht entmutigen, denn Mikael Granlund vollendete mit zwei weiteren Powerplay-Toren (34., 44.) seinen Hattrick zum 4:5. Die Ducks nahmen in der Schlussphase ihren Torwart vom Eis – doch die Oilers bestraften dies mit den Toren von Connor McDavid (59.) und Ekholm (60.) zum 7:4.
Erster Hattrick für Ekholm – „wahrscheinlich mein letzter“
Ekholm gelang dadurch der erste Hattrick seiner NHL-Karriere. „Normalerweise bin ich nicht für meine Torschützenfähigkeit bekannt“, sagte ein grinsender Ekholm nach dem Spiel. „Ich hatte seit über 20 Spielen kein Tor mehr erzielt. Das ist immer so eine spezielle Sache. Manchmal läuft alles zu deinen Gunsten. Ich werde versuchen, diesen Hattrick zu genießen, denn es wird wahrscheinlich mein letzter sein.“
Draisaitl lobte seinen Teamkollegen: „Er ist ein rundum großartiger Mitspieler. Er weiß zum Beispiel, wann er sich in den Angriff einschalten muss. Er ist sehr spielintelligent. Er hat einen Wahnsinnsschuss und weiß, wann er diesen einsetzen muss. Seine Schussplatzierung gehört zur Elite. Ich freue mich für ihn, dass er heute seine Tore geschossen hat.“





















