Die New Jersey Devils konnten sich am Samstag auf ihren Schweizer Kapitän Nico Hischier verlassen. Beim 6:4-Heimsieg gegen die Los Angeles Kings erzielte er im Prudential Center vier Punkte. Die Devils verbesserten ihre Bilanz während einer Serie von sieben Heimspielen damit auf 4-2-0. Kings-Kapitän Anze Kopitar sicherte sich trotz der Niederlage den Rekord für die meisten Punkte in der Franchise-Geschichte.
Gut angefangen, stark nachgelassen
Nach dem ersten Drittel sah es bereits so aus, als würden die Devils die Kings schnell abfertigen. Cody Glass erzielte in der achten Minute das 1:0. Hischier wurde in der zwölften Minute von seinem Landsmann Timo Meier mit einem schönen Pass bedient und stand plötzlich ganz alleine vor Kings-Torwart Anton Forsberg. Das nutzte der 27-Jährige Center zum 2:0.
Im zweiten Drittel sahen die Zuschauer aber ein ganz anderes Spiel. Die Gäste wirkten klar überlegen und übernahmen komplett die Kontrolle über das Spiel. Kopitar gab im Powerplay den Startschuss (25.), Artemi Panarin glich aus (27.) und Taylor Ward drehte das Spiel (32.). Das Torschussverhältnis von 13:4 zugunsten von Los Angeles zeigte klar, wie eindeutig das Kräfteverhältnis im Mittelabschnitt war.
Hischier führt Devils zum Sieg
Die Devils gaben aber nicht auf und fanden im Schlussdrittel wieder deutlich besser ins Spiel. Wichtig war der schnelle Ausgleich, den Arseny Gritsyuk nur 25 Sekunden nach der Drittelpause lieferte.
„Nach dem zweiten Drittel hätten wir wahrscheinlich leicht aufgeben können“, gab Torwart Jake Allen zu, der am Ende auf 27 Saves kam. „Es haben aber alle einen Weg gefunden, standhaft zu bleiben, das ist ein gutes Zeichen.“
Dann kam der große Auftritt von Hischier. In der 53. Minute gelang ihm im Nachfassen das 4:3 im Powerplay. Es war sein 23. Saisontor. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich der Kings (54.), ebenfalls im Powerplay, waren wieder der Schweizer und die Überzahl der Devils dran. Hischier bediente mit einem schönen Querpass Jack Hughes, der direkt zum 5:4 abschloss (58.). Zum Abschluss bereitete Hischier noch den Empty-Netter von Meier vor (60.).



















