Am Freitag, in Spiel 3 der Best-of-7-Serie im Rogers Place von Edmonton (8 p.m. ET; Sa. 2 Uhr MESZ; NHL.tv, Sport1+, DAZN), geht es für die Schützlinge von Trainer Barry Trotz darum sich vom unglücklichen Ausgang der ersten beiden Begegnungen nicht entnervt zu zeigen, ein drohendes 0:3 unbedingt zu vermeiden.
"Am Tag nach der gestrigen Niederlage ist die Stimmung bei uns heute schon wieder besser. Wir waren in Spiel 2 deutlich stärker als am Montag. Unsere Leistung war insgesamt so, wie wir uns das vorstellen. Natürlich können wir immer etwas verbessern. Aber grundsätzlich ist die Atmosphäre im Team gerade recht positiv", bemühte sich Trainer Trotz am Donnerstagmittag (Ortszeit) in einer Pressekonferenz darum frischen Optimismus zu versprühen.
Dabei gilt es, wie auch der erfahrene Trotz weiß, gegen die favorisierten Lightning in dieser Situation unbedingt die erforderliche Ruhe und Konzentration auf dem Eis zu behalten, im Vorfeld des nächsten Duells nicht etwa in eine Art von Panik zu geraten.
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Keine leichte Aufgabe, für das Überraschungsteam der bisherigen Playoffs. Die Erlebnisse der vergangenen Tage dürften trotz allem verbreiteten Optimismus nicht völlig spurlos an der Psyche der Protagonisten vorbeigegangen sein.
Der Coach selber konnte das Erlebte nach eigenem Bekunden nicht aus der Ruhe bringen. Er fand den bisherigen Serienverlauf nicht wirklich überraschend, wie er sagte. "Durch die Reise waren wir beim Spiel am Montag noch sehr erschöpft. Zuvor hatten wir das Spiel 7 gegen Philadelphia zu absolvieren. Da kann ein solches Spiel, bei dem wir nicht unsere gewohnte Leistung abgeliefert haben, vorkommen. Diese Gruppe ist jedoch sehr engagiert und gibt so leicht nicht auf. Die Spieler haben viel Charakter. Inzwischen sind wir ja auch schon in unserer vierten Serie dieser Postseason. Das kostet viel Energie. Und keiner von den Jungs zieht auch nur ein Stück zurück. Alle bringen sich voll ein. Egal wie diese Serie am Ende ausgeht, wir werden alles reinwerfen, was wir haben", kommentierte Trotz.