NHL-Spieler werden im Februar an den Olympischen Winterspielen Milano Cortina 2026 teilnehmen. Damit stehen seit 2014 erstmals wieder die besten Spieler der Welt auf der Olympischen Bühne. Bis zum Turnier wirft NHL.com/de jeden Mittwoch einen Blick auf die Ereignisse rund um die NHL, die sich auf die Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 auswirken könnten.
Olympia 2026 als innerer Antrieb für Floridas Tkachuk
Der Gang durch die Hockey Hall of Fame wurde für Matthew Tkachuk zu einem Moment der Reflexion. Zwei nebeneinander stehende Vitrinen erzählten gegensätzliche Geschichten - Triumph und Enttäuschung -, doch in seinen Gedanken stand vor allem die Zukunft im Mittelpunkt, wie er dem NHL.com-Kollegen Mike Zeisberger kürzlich berichtete: die Olympischen Winterspiele im Februar in Italien.
Besonders der Ausstellungsteil rund um das 4 Nations Face-Off im vergangenen Februar ließ alte Wunden wieder aufbrechen. Das großformatige Bild von Connor McDavid, der nach seinem Overtime-Siegtor gegen Team USA jubelt, ist für Tkachuk alles andere als ein angenehmer Anblick. Die 2:3-Niederlage mit der US-Auswahl gegen Kanada in Boston schmerzt ihn noch immer. „Natürlich ist das nicht das Schönste, was man sehen kann“, sagte er. Gleichzeitig ist genau diese Erinnerung zur treibenden Kraft geworden. Die Enttäuschung hat seinen Hunger auf Revanche - und auf Olympisches Gold - weiter angefacht.
Dass Tkachuk, der in der NHL für die Florida Panthers spielt, gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Brady bereits zu den ersten sechs nominierten Spielern für Team USA gehörte, unterstreicht seine Schlüsselrolle. Ein Goldmedaillengewinn in Italien wäre für ihn mehr als ein weiterer Titel. Es wäre ein historischer Moment für das amerikanische Eishockey. „Das Ziel wäre, hier irgendwann einen weiteren Schrein für USA Hockey zu sehen“, sagte Tkachuk mit Blick auf die Hall of Fame.























