Die Anaheim Ducks sind das beste Beispiel dafür, wie schnelllebig Eishockey sein kann. Bis zum 22. Dezember waren die Kalifornier die große Überraschungsmannschaft der NHL. Die Mannschaft, die zuvor sieben Spielzeiten in Folge die Playoffs verpasst hatte, lieferte spektakuläre Spiele ab und führte die Pacific Division an - zwei Punkte vor den Vegas Golden Knights.
Was dann allerdings folgte, war ein völlig überraschender Leistungseinbruch. Neun Spiele in Folge wurden verloren. Die Ducks fielen auf den sechsten Platz der Pacific Division, neun Punkte hinter dem Tabellenführer Vegas. Die Offensive, die bis dahin so treffsicher erschien, bekam während der Niederlagenserie nur noch 2,44 Tore je Spiel zustande. Ebenso schlecht lief es in der Defensive: Bei den jüngsten fünf Niederlagen kassierte die Mannschaft jeweils fünf Gegentore.
Ducks gewinnen Spiele, „wenn wir richtig spielen“
Umso größer die Erleichterung, dass dieser unerklärliche Negativlauf am Dienstag ein Ende fand. Mit 3:1 wurden die Dallas Stars vor heimischem Publikum besiegt. Chris Kreider (24.), Beckett Sennecke (53.) und Jacob Trouba (60, EN) erzielten die Tore. Der einzige Gegentreffer durch Roope Hintz ereignete sich erst gut zwei Minuten vor Spielende, als die Texaner bereits ihren Torwart aus dem Spiel genommen hatten.
„Wir wollten diese Niederlage nicht hinnehmen und auf zehn Spiele in Folge kommen“, sagte der Flügelstürmer Beckett Sennecke über die Negativserie. „Wir sind super motiviert, endlich wieder zu gewinnen und hoffentlich jetzt eine Siegesserie zu starten.“ Torwart Lukas Dostal ergänzte: „Wenn wir richtig spielen, erzielen wir die Ergebnisse. Das hat lange gedauert. Hoffentlich sind die dunklen Zeiten vorbei und wir können auf diesem Sieg aufbauen.“



















