Nach elf Tagen ist die IIHF Juniorenweltmeisterschaft 2026 in Minnesota am Montag mit einem 4:2-Sieg der schwedischen Mannschaft im Finale gegen Tschechien zu Ende gegangen. Im Spiel um Platz drei sicherte Kanada sich die Bronzemedaille mit einem 6:3 gegen Finnland.
Hier sind zehn beachtenswerte Fakten und Erkenntnisse zum Turnier:
Erlösung für Schweden
Obwohl Schweden stets zu den Favoriten zählt, ist Gold bei der U20-WM für die Skandinavier eine Seltenheit. Sie gewannen den Titel nach 1981 und 2012 erst zum dritten Mal.
Schweden hat meist einen der am stärksten besetzten Kader, lieferte in den vergangenen Jahren stets gute Spiele und gehörte nach der Vorrunde oft zu den besten Teams. Trotzdem gab es seit 2012 nur vier Silber- und zwei Bronzemedaillen. Das lange Warten hat nun aber ein Ende.
Kings dürfen sich auf MVP Cihar freuen
Zum wertvollsten Spieler wurde einer der Verlierer des Finales gewählt. Der Tscheche Vojtech Cihar war mit zwölf Punkten (vier Tore, acht Assists) der viertbeste Scorer des Turniers und sicherte sich als einer von drei Stürmern einen Platz im All-Star Team. Die anderen All-Stars sind die Stürmer Michael Hage (Kanada) und Anton Frondell (Schweden), die Verteidiger Tomas Galvas (Tschechien) und Zayne Parekh (Kanada) und Torwart Love Harenstam (Schweden).
Cihars Leistungen bei diesem Turnier dürften besonders Fans der Los Angeles Kings freuen. Die Kings wählten den Außenstürmer in der zweiten Runde beim NHL Draft 2025 mit dem 59. Pick.






















