Wenn einem Team einer seiner wichtigsten Spieler fehlt, dann heißt es zusammenrücken. Die Pittsburgh Penguins müssen vorerst auf die Dienste von Sidney Crosby, ihren Teamkapitän, Topscorer und besten Torschützen verzichten. Er verletzte sich im Viertelfinale bei den Olympischen WInterspielen Milano Cortina 2026 und wird für circa vier Wochen ausfallen.
Jetzt gilt es für die Penguins besonders, an einem Strang zu ziehen für jemanden, der nicht zu ersetzen ist. Dieses Vorhaben setzen die Mannen von Trainer Dan Muse recht gut um, wie sie auch am Sonntag bewiesen. Die Penguins bezwangen in der heimischen PPG Paints Arena keinen Geringeren als die Vegas Golden Knights mit 5:0. Als Tabellenführer der Pacific Division waren die Golden Knights mit der Empfehlung von 14 Auswärtssiegen in die Stahlstadt angereist, um festzustellen, dass es für sie nichts zu holen gibt.
„Wir wussten, dass sie eine wirklich gute Mannschaft sind. Wir wussten, dass sie hart kämpfen würden. Wir wollten sie einfach nur übertrumpfen, und ich glaube, das ist uns den größten Teil des Abends auch gelungen“, erklärte Pittsburghs Stürmer Bryan Rust die Herangehensweise an dieses Aufeinandertreffen.
Durch alle Mannschaftsteile hindurch wussten die Penguins zu überzeugen und ihre Anhänger im weiten Rund zu entzücken. Mit dem Heimtriumph bauten die Penguins ihre Punkteserie auf fünf Spiele aus (3-0-2) und festigten ihren zweiten Platz in der Metropolitan Division. Schlussmann Arturs Silovs wehrte alle 22 Schüsse ab, die auf seinen Kasten kamen und verdiente sich seinen zweiten NHL-Shutout. Der 24-jährige in Riga geborene Lette, der im Sommer von den Vancouver Canucks eingetauscht wurde, erweist sich als Glücksgriff für die Penguins. Mit ihm im Kasten haben nur sieben von 28 Spielen in der regulären Spielzeit verloren (13-7-8; 90,2 Prozent Fangquote; 2,75 GAA).




















