Vielversprechende Talente
Der 19-jährige Quinton Byfield, der beim NHL Draft 2020 als Nummer zwei ausgewählt wurde, gab am 28. April sein NHL-Debüt und hatte in sechs Spielen einen Assist zu verzeichnen. In 32 Partien für Ontario in der American Hockey League erzielte er 20 Punkte (acht Tore, zwölf Assists). Im Lager der Kings hoffen sie, dass der Stürmer in der kommenden Saison den endgültigen Sprung in die NHL schafft.
Große Hoffnungen ruhen außerdem auf Angreifer Alex Turcotte. Der 20-Jährige, der beim NHL Draft 2019 an Nummer fünf von den Kings gezogen wurde, feierte in der vergangenen Saison ebenfalls seine NHL-Premiere. Darüber hinaus sammelte er in 32 Spielen für Ontario 21 Punkte (sechs Tore, 15 Assists).
Ferner setzen die Verantwortlichen der Kings auf den Durchbruch von Arthur Kaliyev. Der 20-jährige Angreifer führte Ontario in 40 Spielen nach Toren (14) und Punkten (31) an. Kaliyev, ein Zweitrundenpick beim NHL Draft 2019 (Nr. 33) absolvierte sein NHL-Debüt am 2. Februar und erzielte bei der 1:3-Niederlage gegen die Anaheim Ducks mit seinem einzigen Schuss ein Tor.
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Stärken
Der stärkere Mannschaftsteil war vorige Saison die Defensive. 170 Gegentore bedeuteten im Gesamtklassement den 20. Rang. Von dieser Platzierung im unteren Mittelfeld der Liga war der Abstand bis zum Playoff-Überraschungsteam Montreal Canadiens (168) nur gering. Weitere kleine Steigerungen in der zuletzt recht stabil stehenden Defensive und auch im Tor vorausgesetzt, und die Kalifornier wären voll dabei im Rennen um die begehrten Playoff-Plätze.
Entwicklungspotenzial
Der Schwachpunkt in den vergangenen Jahren war der Sturm. Die 143 markierten Treffer in der Saison 2020/21 wurden nur von vier Teams unterboten. Bis zur oberen Ligahälfte hätten es in den 56 Begegnungen mindestens 20 Tore mehr sein müssen. Dass im Nachwuchs des Klubs inzwischen so vielversprechende Namen wie Byfield und Turcotte aktiv sind, nährt jedoch die Hoffnung auf eine glanzvollere Zukunft.
Playoff-Chancen
Wenn alles im normalen Rahmen läuft, dürfte der Pfeil bei den Kings nach oben zeigen. Die entscheidende Frage wird sein, ob die Fortschritte am Ende schon groß genug sein werden, um die Kluft zu den Endrundenplätzen zu überwinden. Das Potenzial im Kader ist auf alle Fälle vorhanden. In Los Angeles wird jedoch auch niemand allzu sehr enttäuscht sein, wenn vor der Rückkehr in die Playoffs noch eine weitere Übergangssaison liegt.