Jede Woche blickt NHL.com/de auf die Leistungen der Deutschen, Österreicher und Schweizer in den sogenannten „Minor Leagues“ wie der AHL und ECHL sowie auf bereits gedraftete DACH-Spieler in den kanadischen Juniorenligen WHL, OHL und QMJHL.
In dieser Woche im Minors Report: Rückblick auf die Conference-Finals und Vorschau auf das Calder Cup Finale
In der AHL rücken die Calder Cup Playoffs in die alles-entscheidende Phase vor: Am Freitag beginnt das Calder Cup Finale in dem Western Conference Champion Chicago Wolves (Farmteam der Carolina Hurricanes) auf Eastern Conference Champion Toronto Marlies (Farmteam der Toronto Maple Leafs) trifft. NHL.com/de blickt auf dieses Duell voraus.
Der Weg ins Finale
Chicago hat im Western Conference Finale einen Krimi über sieben Spiele gegen die Colorado Eagles (Farmteam der Colorado Avalanche) mit 4:3 für sich entschieden. In der Serie lagen die Wolves bereits mit 1:2 und 2:3 zurück, doch mit dem Rücken zur Wand stehend gelangen zwei Auswärtssiege in Folge (3:2, 4:3) für den Final-Einzug. Zuvor hatte sich der Zweitplatzierte der Central Division im Division Halbfinale mit 3:2 gegen die Texas Stars (Farmteam der Dallas Stars) und im Division Finale mit 3:1 gegen die Grand Rapids Griffins (Farmteam der Detroit Red Wings) durchgesetzt.
Toronto räumte im Eastern Conference Finale die Wilkes-Barre/Scranton Penguins (Farmteam der Pittsburgh Penguins) in sechs Spielen mit 4:2 aus dem Weg. Die Marlies führten bereits mit 2:0, ließen die Penguins aber wieder auf 2:2 herankommen, um dann mit zwei Siegen in Folge (5:1, 2:1 n.V.) das Final-Ticket zu lösen. Das Series-Clinching-Goal in der Overtime erzielte Alex Nylander. Der Vierte der North Division musste insgesamt schon vier Playoff-Runden überstehen: In der ersten Runde gelang ein 2:1 gegen die Rochester Americans (Farmteam der Buffalo Sabres), im Division Halbfinale ein 3:2 gegen die Laval Rocket (Farmteam der Montreal Canadiens) sowie im Division Finale ein 3:2 gegen die Cleveland Monsters (Farmteam der Columbus Blue Jackets).
Chicago genießt als besser platziertes Team nach der regulären Saison Heimrecht und trägt die Spiele 1, 2, 6 und 7 in der Allstate Arena (Kapazität: 16.700 Plätze) aus. Toronto darf in den Spielen 3, 4 und 5 auf eigenem Eis im Coca-Cola Coliseum (Kapazität: 8150 Plätze) ran.
Sturm
Die Wolves erhielten enorme Scoring-Unterstützung aus ihren ersten beiden Sturmreihen: Top-Scorer Bradley Nadeau (5-9-14) bildet eine Linie mi Ivan Ryabkin (4-3-7) und Noah Philp (5-5-10). Top-Torjäger Justin Robidas (6-5-11) ging mit Ryan Suzuki (4-8-12) und Josiah Slavin (2-3-5) auf Eis. Mit Felix Unger Sörum fällt seit Spiel 2 ein wichtiger Angreifer verletzt aus. Mit Skyler Brind’Amour (1-2-3) spielt der Sohn von Hurricanes-Trainer Rod Brind’Amour für Carolinas Farmteam.




















