Am Tag nach dem wilden 5:4 n.2.V. in Spiel 3 des Stanley Cup Finals kehrte bei den Vegas Golden Knights Ruhe ein: Die T-Mobile Arena blieb leer. Keine Spieler waren auf dem Eis. Kein Trainer auf dem Podium. Bei den Carolina Hurricanes war das nicht anders. Die Pause löste in beiden Teams gemischte Gefühle aus.
Wenn dich eine Pause weiterbringt
„Wir haben viel Hockey gespielt. Drei Spiele in fünfeinhalb Tagen, dazu die Reisen zwischen Ost und West“, erklärte Vegas-Headcoach John Tortorella in einem Zoom-Call für Medienvertreter am Sonntag. „Die Spieler sind heute nicht in der Halle. Das hat keine körperlichen, sondern mentale Gründe. Sie brauchen etwas Abstand. Heute lassen wir keinen aufs Eis.“
Tortorella hält es also mit Dichterin Elizabeth Barrett Browing, die einst sagte: „Nichts bringt uns auf unserem Weg besser voran als eine Pause.“
Entsprechend werden die Golden Knights erst am Montag wieder aufs Eis zurückkehren - wenn sie denn auch wollen.
„Unsere Trainingseinheiten sind optional“, so Tortorella. „Training kann dir gerade mehr schaden als helfen. Wir lassen die Spieler ihr eigenes Ding machen und vertrauen ihnen da voll.“
Doch die zwei Tage Pause zwischen Spiel 3 und Spiel 4 stieß nicht bei jedem auf pure Begeisterung. Frag nach bei Hurricanes-Trainer Rod Brind’Amour: „Ich hätte gerne weitergespielt“, so Carolinas Headcoach. „Es war eine lange Saison, da willst du einfach weiterspielen. Ich weiß nicht, ob diese kleinen Pausen schaden oder helfen, aber es ist, wie es ist. Wir werden versuchen, es positiv zu sehen, werden uns ausruhen und erholen und uns für das nächste Spiel bereit machen.“























