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Vom 1. August an nimmt NHL.com/de in der Serie 32 in 32 täglich ein Team der Liga mit Blick auf die Saison 2026/27 unter die Lupe.

In dieser Ausgabe: Fünf Fragen bei den New Jersey Devils

1. Bekommt Hischier einen zusätzlichen Schub?

Aufgrund der Erfolglosigkeit in jüngster Vergangenheit machten Spekulationen die Runde, denen zufolge sich Devils-Kapitän Nico Hischier nach einem anderen Team umsehen könnte. Auslöser dafür war, dass er bis zu Beginn der Free Agency keinen Anschlussvertrag über die Saison 2026/27 hinaus unterzeichnet hatte. Doch seit 1. Juli sind alle Zweifel am Verbleib des Schweizers in Newark beseitigt. Er unterschrieb einen Fünfjahresvertrag im Gesamtwert von 58,5 Millionen US-Dollar, der 2027/28 in Kraft tritt. Möglicherweise verleiht ihm Klarheit über seine Zukunft einen zusätzlichen Schub. Hischier ist seit Jahren einer der besten Zwei-Wege-Stürmer der Liga und ist immer wieder als Kandidat für die Selke Trophy, die an den defensivstärksten Stürmer verliehen wird, im Gespräch. Noch lieber als der Gewinn einer individuellen Trophäe dürfte ihm jedoch ein Triumph mit den Devils im Stanley Cup sein.

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2. Findet Meier im Scoring zu alter Stärke zurück?

Mit seinem Scoring konnte Timo Meier zuletzt alles andere als zufrieden sein. Seine 44 Punkte (24 Tore, 20 Assists) aus 77 Einsätzen in der Saison 2025/26 waren die schwächste Ausbeute seit der damals wegen Corona verkürzten Spielzeit 2020/21, in der er es auf 31 Zähler aus 54 Partien gebracht hatte. „Es war eine seltsame Saison“, sagte der Schweizer Power Forward im Rückblick. „Ich hätte gerne meine Offensivqualitäten mehr gezeigt als mir das gelungen ist. Ich werde den Sommer nutzen, um hart zu arbeiten und der Organisation und den Fans das zu geben, was sie verdienen - nämlich ein Playoff-Team. Jeder Einzelne von uns hat die Aufgabe, sich zu verbessern“, fügte er hinzu. Seine persönliche NHL-Bestleistung von 76 Punkten (35 Tore, 41 Assists) aus 77 Partien stellte er 2021/22 im Trikot der San Jose Sharks auf.

Meiers Top 5 Tore in 2025/26

3. Bleibt Jack Hughes endlich einmal eine komplette Saison gesund?

Devils-Stürmerstar Jack Hughes hatte in den vergangenen Spielzeiten immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Sein Fehlen wirkte sich negativ auf die Mannschaft aus. In der abgelaufenen Saison stand der Center in 21 Begegnungen nicht zur Verfügung. Davon endeten 13 mit einer Niederlage der Devils. Obwohl er ein Viertel der Spiele zum Zuschauen verurteilt war, brachte er es auf 77 Punkte (27 Tore, 50 Assists). Hätte er durchgespielt, wäre die magische 100-Punkte-Grenze in Reichweite gewesen. Seit seinem NHL-Debüt war ihm nur eine komplette reguläre Saison vergönnt. Und in der stellte er eindrucksvoll unter Beweis, was für ihn möglich ist. 2022/23 kam er in 78 Auftritten auf 99 Punkte. Im Lager der Devils hoffen deshalb alle inständig, dass der Angreifer in der anstehenden Runde gesund bleibt und zumindest um die 75 Partien bestreiten kann. Sollte das passieren, dürften die Aktien der Devils mit Blick auf die angepeilte Qualifikation für die Stanley Cup Playoffs steigen.

4. Reicht die Qualität auf der Torhüter-Position?

Mit Jacob Markstrom haben die Devils ihre Nummer 1 der zurückliegenden zwei Saisons in einem Trade an die Florida Panthers abgegeben. Im Kader befinden sich für diese Position aktuell Jake Allen, Nico Daws und David Rittich. Es ist unklar, ob deren Qualität ausreicht, um in der Metropolitan Division vorne mitzumischen. Der 36 Jahre alte Allen gilt als wahrscheinlicher Starter, Daws als dessen Backup. Aber das ist nicht in Stein gemeißelt, denn der neue General Manager Sunny Metha hält große Stücke auf Daws. Er bezeichnete ihn als großes Talent, dessen Entwicklung allerdings in Wellen verlaufen sei. Durch den Weggang von Markstrom habe er nun die Chance auf mehr Einsätze. Wenn sich Daws als solide Nummer 1B hinter Allen präsentiert, dürften die Devils-Verantwortlichen zufrieden sein. Wenn nicht, müssen sie entweder auf Rittich hoffen oder über eine Verstärkung nachdenken.

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5. Kann die Mannschaft eine neue Euphorie entfachen?

Die Anhänger der Devils waren in den vergangenen Jahren alles andere als erfolgsverwöhnt. Nach dem spektakulären Sieg nach sieben Spielen in der Ersten Runde der Stanley Cup Playoffs 2023 gegen den Lokalrivalen New York Rangers herrschte eine große Euphorie rund um das Team, auch wenn in der Zweiten Runde das Aus gegen die Carolina Hurricanes folgte. Doch das Ganze entpuppte sich im Nachhinein als Strohfeuer. In den folgenden drei Spielzeiten verpassten die Devils zweimal die Postseason und bei der einzigen Playoff-Teilnahme gab es zum Auftakt erneut eine klare Niederlage gegen die Hurricanes. Aber wenn es der Mannschaft um Hischier und Jack Hughes gelingt, erneut eine Aufbruchstimmung zu erzeugen wie vor drei Jahren, ist mit Unterstützung der Fans vieles möglich.

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