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Die Freude bei den New Jersey Devils ist groß: Kapitän Nico Hischier bleibt dem Team über die Saison 2026/27 hinaus für weitere fünf Jahre erhalten. „Ich habe zu 100 Prozent das Gefühl, dass mein Job hier noch nicht erledigt ist. Ich sehe mich in der Pflicht, der Organisation und der Fangemeinde, die mich von Anfang an unterstützt haben, etwas zurückzugeben. Ich möchte meinen Teil beisteuern, dass wir langfristig Erfolg haben“, sagte er zu den Gründen für seine Vertragsverlängerung am Mittwoch. Sein sehnlichster Wunsch sei es, den Devils zur Meisterschaft zu verhelfen.

Der neue Kontrakt bringt eine deutliche Gehaltserhöhung für Hischier mit sich. Sein alter Siebenjahresvertrag, der noch bis zum Ende der kommenden Spielzeit gilt, war pro Saison mit durchschnittlich 7,25 Millionen Dollar dotiert. Im neuen Arbeitspapier ist ab 2027/28 ein Jahressalär von 11,7 Millionen Dollar vereinbart.

Der Schweizer spielt seit 2017 für die Devils. Der Klub aus Newark wählte ihn in jenem Jahr beim NHL Draft als First-Overall-Pick aus. Er schaffte auf Anhieb den Durchbruch. Inzwischen hat er 609 Saisonspiele für die Vertretung aus Newark absolviert und 488 Punkte (199 Tore, 289 Assists) gesammelt. In den Stanley Cup Playoffs stehen für ihn 22 Einsätze und 12 Punkte (6 Tore, 6 Assists) zu Buche. Der Walliser zählt zu den besten Zwei-Wege-Stürmern in der NHL. Schon mehrfach gehörte er zu den Anwärtern auf die Selke Trophy, die jedes Jahr an den defensivstärksten Stürmer der Liga verliehen wird.

Hischiers entscheidende Momente bleiben in New Jersey

Hischier bekräftigt, dass er sich am Beginn seiner NHL-Karriere vorgenommen habe, den Stanley Cup mit dem Klub zu gewinnen, der ihn gedraftet hat. „Das würde mir alles bedeuten. Allerdings ist mir bewusst, dass dies kein einfaches Unterfangen wird. Der Großteil der Spiele ist hart umkämpft. Erfolg und Misserfolg hängen oft von Kleinigkeiten ab. Jedes Team kann das andere schlagen, vor allem dann, wenn eine Seite mal nicht ordentlich vorbereitet ist. Das hat sich in den vergangenen Jahren oft gezeigt“, erläuterte der 27 Jahre alte Center.

Hischer räumte ein, dass die Devils zuletzt keine einfachen Zeiten durchlebten. Doch das habe seinen Wunsch nur noch verstärkt, dem Klub treu zu bleiben und am Aufbau eines Meisterteams mitzuwirken. In den neun Jahren, in denen der in Naters geborene Angreifer für New Jersey auf dem Eis stand, erreichte die Mannschaft lediglich dreimal die Playoffs. Am weitesten ging es in der Postseason 2023. Nach einem Triumph in sieben Spielen gegen die New York Rangers in der ersten

Runde schieden die Devils im zweiten Durchgang nach fünf Partien gegen die Carolina Hurricanes aus.

Beträchtlichen Anteil am Verbleib von Hischier hat Sunny Mehta, der neue General Manager der Devils. Er trat im April in Newark die Nachfolge von Tom Fitzgerald an. Zuvor hatte er in unterschiedlichen Funktionen für die Florida Panthers gearbeitet und sein Scherflein zu den zwei Triumphen im Stanley Cup in den Jahren 2024 und 2025 beigetragen.

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Ohne Einzelheiten zu nennen, ließ Hischier verlauten, dass ihn das Konzept von Mehta überzeugt habe. „Seine Visionen haben sich mit meinen Vorstellungen gedeckt. Er hat einen klaren Plan. Das hat mich zusätzlich bestärkt zu bleiben. Die Devils sind mir unheimlich wichtig und ich freue mich, auch künftig ein Teil der Organisation zu sein“, betonte der Mannschaftsführer.

Im Spielerkreis der Devils kam die Kunde von der vorzeitigen Verlängerung von Hischier äußerst positiv an. „Ich freue mich unheimlich für ihn. Wenn einer so einen Vertrag verdient hat, dann er. Es ist toll, einen Spieler wie ihn im Team zu haben“, gab Neuzugang Jesper Boqvist zu Protokoll. „Es bedeutet mir wahnsinnig viel, wieder mit ihm in einer Mannschaft zu stehen. Er ist ein toller Typ, ein starker Anführer und ein würdiger Kapitän. Ich kann es kaum erwarten, mit ihm zusammen an die Arbeit zu gehen.“

Boqvist kennt Hischier aus der gemeinsamen Devils-Zeit von 2019 bis 2023. Danach lief er ein Jahr für die Boston Bruins auf und trug anschließend zwei Saisons das Trikot der Panthers. Beim Trade von New Jerseys Torwart Jacob Markstrom am Dienstag nach Florida war Boqvist einer von drei Angreifern, die im Gegenzug nach Newark wechselten.

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