Stärken
Der einstige Umbruch der Red Wings trägt Früchte. Akteure wie Raymond und Seider haben sich zu Elite-Spielern entwickelt, jüngere Talente wie Kasper rücken nach. Trainer McLellan, der im Dezember 2024 den Dienst antrat, erwies sich als gute Wahl, weil er die junge Mannschaft weiterentwickelt hat. Ebenfalls positiv: Im Falle von Kasper zeigt sich, dass er sich schützend vor die Spieler stellt und selber Fehler eingesteht.
Der Kader verfügt über einen guten Mix aus erfahrenen und talentierten Spielern. Zudem war das Powerplay mit einer Erfolgsquote von 22,6 Prozent (Platz 12 in der NHL) sehr ordentlich.
Verbesserungspotenziale
Zahlen lügen nicht. Ein Blick auf die relevantesten Statistiken verrät, warum die Red Wings die Playoffs nicht erreicht haben. Mit durchschnittlich 2,91 Toren stehen sie auf Platz 22 der NHL, zudem kassierten sie 3,1 Tore (Platz 19). Eine echte Schwachstelle war das Unterzahlspiel. Die Penalty-Kill-Quote von 77,1 Prozent entsprach Rang 23.
Vielversprechende Talente
Die Red Wings haben bewiesen, junge Spieler weiterentwickeln zu können. 2024/25 war Kasper die große Entdeckung, vergangene Saison der kanadische Rookie Emmitt Finnie (21 Jahre) mit 13 Toren und 27 Assists. Es gibt noch weitere junge Stürmer mit Potenzial: Der 21-jährige Nate Danielson absolvierte seine ersten 28 NHL-Spiele und kam auf zwei Tore sowie fünf Assists. Möglicherweise wird auch der 20-jährige Center Michael Brandsegg-Nygard nach seinen ersten 14 NHL-Spielen (ein Assist) eine größere Rolle einnehmen.
Playoff-Chancen
Rund um die Red Wings herrscht zu viel Unklarheit, um eine echte Prognose zu geben. Wird Dylan Larkin Detroit verlassen? Wer wird ihn ersetzen - als Kapitän und als Scorer? Wer wird der neue GM? Welche Trades wird er tätigen? Klar ist, dass das Ziel der Red Wings die Playoffs sein muss. Würde der aktuelle Kader bestehen bleiben, hätten sie gute Chancen auf die Postseason. Doch vermutlich wird das nicht der Fall sein.