Starke Auftritte für die Nationalmannschaft
Es war eine vollgepackte Saison für die Starspieler der NHL. Neben ihren NHL-Spielen standen auch die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand an. Hischier vertrat die Schweiz selbstverständlich als einer der Führungsspieler. Das Team scheiterte im Viertelfinale mit 2:3 an Finnland, belegte aber einen respektablen fünften Platz, wobei Hischier vier Punkte (ein Tor, drei Assists) in fünf Spielen erzielte.
Nach der regulären Saison rückte er erneut für das Schweizer Team an, dieses Mal bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land. Mit elf Punkten (sechs Tore, fünf Assists) in zehn Partien führte Hischier die Mannschaft zur Silbermedaille. Es war bereits das dritte Mal in Folge, dass Hischier mit der Schweiz WM-Silber holte.
Hischier bleibt den Devils treu
Nach dem enttäuschenden Abschneiden der Devils wäre es kein Wunder gewesen, wenn Hischier mit dem Gedanken gespielt hätte, seine Träume vom Stanley Cup mit einer anderen Mannschaft zu verfolgen. Sein Vertrag ging in das letzte Jahr und hätte er keine Vertragsverlängerung unterschrieben, hätten sich die Devils ernsthaft Gedanken um einen Transfer machen müssen. Sunny Mehta, der erst am 16. April das Amt des General Managers übernommen hatte, erklärte Hischiers neuen Vertrag daher zur Priorität Nummer eins.
„Als ich den Job angenommen habe, war mir klar, dass Nico eins der Kernstücke ist, die ich für unsere Zukunft haben will“, erklärte der neue GM. „Wie er spielt, seine Führungsqualitäten, seine Selbstlosigkeit, das sind Qualitäten die wir in diesem Team schätzen. Wir freuen uns alle, dass er dieses Franchise auf und neben dem Eis noch für Jahre anführen wird.“
Mehta und Hischier einigten sich relativ schnell und unkompliziert auf eine Verlängerung über fünf Jahre für 58,5 Millionen US-Dollar (durchschnittlich 11,7 Millionen pro Jahr). Eine Menge Geld, doch eine Summe, mit der beide Seiten zufrieden sein können.
„Hätte er noch ein Jahr gewartet, hätte er als Free Agent wahrscheinlich mehr kriegen können“, gab Mehta zu. „Aber mir ist schnell klar geworden, dass das für ihn keine Option war. Er will nichts mehr, als mit den Devils zu gewinnen und damit setzt er ein super Beispiel.“
Hischier will ein Teil von besseren Zeiten für New Jersey sein. Dass die Mannschaft Potenzial hat, weiß man. In den vergangenen vier Jahren standen die Devils zwei Mal in den Playoffs. 2022/23 qualifizierten sie sich sogar mit Leichtigkeit mit 112 Punkten und warfen in der ersten Runde die New York Rangers aus dem Rennen, ehe sie in der zweiten Runde in fünf Spielen an den Carolina Hurricanes scheiterten. Hischier glaubt an seine Mannschaft und mit weniger Verletzungspech sollte die kommende Saison auch wieder deutlich besser verlaufen.