Nikita Kucherov von den Tampa Bay Lightning erleidet dieser Tage in den Stanley Cup Playoffs das Schicksal vieler prominenter Stürmer. Die Gegenspieler bearbeiten ihn noch intensiver als in der regulären Saison, um seine Kreise einzudämmen. Den Montreal Canadiens ist es in den drei Partien der Ersten Runde in der Eastern Conference trotzdem nicht gelungen, Kucherov vollständig auszuschalten. Vier Punkte (ein Tor, drei Assists) sind dem Rechtsaußen in den drei Begegnungen gelungen. Und Lightning-Trainer Jon Cooper ist überzeugt, dass Kucherov viele weitere Pfeile im Köcher hat.
„Ich denke, dass wir das Beste von ‚Kuch‘ in den Playoffs noch gar nicht gesehen haben. Die Leute erwarten von ihm jedes Mal einen Geniestreich, wenn er den Puck berührt. Aber das ist einfach unmöglich“, sagte Cooper am Samstag. „Trotzdem tut er alles, um sein Potenzial voll auszuschöpfen. Das Tor in Spiel 2 hat ihm schon mal eine große Last von den Schultern genommen.“
Gerade im Powerplay setzten die Canadiens dem Flügelstürmer enorm zu. Trotzdem habe es Kucherov geschafft, drei Punkte in Überzahl zu machen. „Wenn jemand die Fähigkeit besitzt, dem Druck zu widerstehen und selbst in schwierigen Situationen einen herausragenden Spielzug zu machen, dann ist er es“, betonte Cooper.
In Spiel 4 der Serie am Sonntag (7 p.m. ET; Mo. 1 Uhr MESZ) im Bell Centre in Montreal können die Lightning weiteres Scoring von Kucherov gut gebrauchen. Sie liegen in der Gesamtwertung mit 1:2 hinten und stünden bei einer weiteren Niederlage mit dem Rücken zur Wand.





















