Konkret waren es vier Überzahl-Tore in den letzten drei Spielen. In den gesamten Playoffs 2026 kommt Carolina auf eine Powerplay-Erfolgsquote von 16,4 Prozent. Im Stanley Cup Finale konnten die Hurricanes diesen Wert auf 36,4 Prozent steigern.
„Wir sind mit unserer Produktivität zufrieden“, so Stürmer Seth Jarvis. „Du kannst Dinge immer besser machen, aber so wie es gerade läuft, ist es enorm wichtig für uns. Eigentlich hatten wir im Powerplay immer ein paar Probleme, insbesondere in den Playoffs. Dass wir es auch anders können, ist schön zu sehen.“
„Wir halten die Dinge einfach“, erklärt Offensivverteidiger Shayne Ghostisbehere. „Viele unserer Tore waren einfach Schüsse, die unser großer Mann vor dem Tor (Jordan Staal) reingemacht hat. ‚Roddy‘ (Trainer Rod Brind’Amour) hat uns einen Tritt in den Hintern verpasst.“
Die Scoring-Last im Powerplay verteilt Carolina auf mehrere Schultern: Jordan Staal kommt auf drei PP-Tore, Andrei Svechnikov und Logan Stankoven auf jeweils zwei sowie Gostisbehere, Sebastian Aho, Nikolaj Ehlers und Jarvis auf je eines.
„Beide unserer Powerplay-Reihen spüren das Selbstvertrauen“, sagt Logan Stankoven.
Im Finale spielt insbesondere Staal (2-1-3) das Zünglein an der Waage. Der 1,93 Meter große und 100 Kilogramm schwere Kapitän parkt konsequent vor dem Tor ein, nimmt dem gegnerischen Goalie die Sicht und ist mit Abfälschern und Abstaubern ein stetiger Gefahrenherd.