„Always Advance - Never Retreat“ steht auf dem Team-Flugzeug der Vegas Golden Knights geschrieben. Oder auf gut Deutsch: „Immer Vorwärts - Niemals Zurück.“
Ausgerechnet in Spiel 5 des Stanley Cup Finals 2026 am Donnerstagabend im Lenovo Center aber hielten sich die Golden Knights nicht an ihr eigenes Motto. Das 2:4 war ein Schritt in die falsche Richtung. Insbesondere war die Disziplin, Special Teams und Torhüter-Leistung angeht. Hinzu kommt nun auch ein aus personeller Sicht ein Sorgenkind.
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Strafen kosten Gegentore und Momentum
Zunächst lief es eigentlich voll nach Plan: Mit dem ersten Torschuss für Vegas in Spiel 5 brachte Pavel Dorofeyev die Golden Knights mit 1:0 in Führung (7.). Danach aber schlichten sich Muster ein, die sich schon in der Niederlage in Spiel 4 (3:5) abgezeichnet hatten.
Dies betrifft etwa die Disziplin. Vegas kassierte zehn Strafminuten. Alle von ihnen waren vermeidbar: Bei 08:56 im zweiten Drittel holte sich Jeremy Lauzon eine kleine Strafe wegen Übertriebener Härte gegen Logan Stankoven ab. Ihm folgte Brayden McNabb bei 10:57 mit einem übereifrigen wie unnötigen Stockcheck gegen Jackson Blake kurz vor der Rundung. Dies hatte ein Powerplay-Tor von Carolinas Andrei Svechnikov zum 2:1 zur Folge (32.).
„Es ist schwer, wenn du zwei Strafen hintereinander killen musst“, sagte Stürmer Thomas Hertl. „Sie haben ein bisschen Momentum bekommen, getroffen und ihr Powerplay ins Rollen bekommen.“
„Dadurch haben sie Momentum bekommen“, musste auch McNabb einräumen. „Die Strafen sind, wie sie sind, das können wir nicht ändern. Wir müssen mit den Hochs und Tiefs besser klarkommen. Wir müssen disziplinierter sein - und gleichzeitig hart spielen.
Bei 3:23 im dritten Drittel wurde mit Jack Eichel der nächste Top-Spieler wegen Beinstellens gegen Nikolaj Ehlers für zwei Minuten in die Kühlbox geschickt. Folgenschwerer aber war der Hohe Stock von Mark Stone, der Gegenspieler Jalen Chatfield im Gesicht traf. Also wurde bei 8:38 eine doppelte kleine Strafe ausgesprochen. Die lange Überzahl nutzten die Hurricanes erneut durch Svechnikov für die Vorentscheidung zum 4:1 (52.).





















