2026 Stanley Cup Final - Game One

Es geht im Stanley Cup Finale 2026 auf die Zielgerade. Am Donnerstag (8 p.m. ET; Fr. 2 Uhr MESZ; live bei Sky Sport) treffen sich die Carolina Hurricanes und Vegas Golden Knights in Carolina zu Spiel 5 der Serie um die Meisterschaft. Beide Teams gewannen je zwei der ersten vier Spiele und hoffen auf die Vorentscheidung in der anstehenden Partie.

Oh Captain, mein Captain

In den Stanley Cup Playoffs werden oft unerwartete Helden geboren. Vor den Playoffs, selbst vor der laufenden Serie, hätte wohl kaum jemand darauf getippt, dass Hurricanes-Kapitän Jordan Staal einer der entscheidenden Faktoren in der Offensive sein wird. In den ersten drei Runden erzielte er nur zwei Tore in 13 Spielen. In seiner Karriere kommt er in 1403 Spielen der regulären Saison auf 747 Punkte (318 Tore, 429 Assists).

Im Finale wächst der 37-jährige Routinier aber über sich hinaus. Er traf in jedem Spiel und entschied Spiel 4 mit zwei Treffern, darunter auch das Siegtor beim 5:3-Sieg. Der sonst eher für seine defensiven Qualitäten bekannte 1,93-Meter-Hüne macht den Golden Knights vor allem direkt vor ihrem Tor zu schaffen, wo er sich dank seiner körperlichen Stärke durchsetzt. Der Bereich direkt vor Torhüter Carter Hart entwickelte sich zum Problem für Vegas und Staal weiß genau, wie er das ausnützen kann.

„Er ist unser Anführer und unser Steuermann“, schwärmte Carolinas Torjäger Logan Stankoven. „Das vierte Tor in Spiel 4 war unglaublich. Ich weiß nicht, wie er den reingekriegt hat. Er macht einfach die ganzen kleinen Dinge richtig und wir sind wegen ihm in dieser Position. So muss er für uns weitermachen.“

Special Teams machen Vegas zu schaffen

Die Special Teams sind ein Thema, das Vegas' Trainer John Tortorella in diesem Finale Kopfzerbrechen bereitet. Vor dem Finale hatten die Golden Knights mit einer Erfolgsquote von 23,9 Prozent das viertbeste Powerplay der Playoffs und mit 87,5 Prozent die fünftbeste Unterzahl. Carolina war mit 92,5 Prozent das zweitbeste Team in Unterzahl, haderte aber auf Platz 13 mit einer Quote von 12,5 Prozent in Überzahl.

Im Finale nutzten die Hurricanes aber vier ihrer elf Powerplays (36,4 Prozent), während Vegas bei zwölf Chancen nur ein Tor erzielte (8,3 Prozent). In einer Serie, in der drei von vier Spielen mit nur einem Tor Unterschied endeten und Spiel 4 mit einem Empty-Netter zum 5:3 ausging, sind diese drei Tore mehr in Überzahl von unschätzbarem Wert. Vegas muss einen Weg finden, die Special Teams zu verbessern oder von der Strafbank wegzubleiben.

Das Spiel mit der Psyche

Der Druck auf die Spieler wächst mit jedem Spiel und die Psyche wird immer wichtiger. Bisher scheinen sich aber beide Mannschaften nicht davon beeindrucken zu lassen. Der Heimvorteil scheint keinerlei Bedeutung zu haben, bisher fuhren beide Teams zu Hause einen Sieg und eine Niederlage ein. Aus einem Sieg Schwung für das nächste Spiel mitzunehmen, ist offenbar ebenfalls keine Option, denn bisher konnte keiner der Kontrahenten zwei Spiele in Folge gewinnen. In den ersten vier Partien zeigten sich alle Spieler unbeeindruckt von gegnerischen Fans, Niederlagen, hohen Rückständen und krachenden Checks.

„Das ändert alles nichts“, versicherte Tortorella. „Man muss immer bereit sein. Hier spielen zwei der besten Teams der National Hockey League. Zwei sehr gute Teams. Ich denke, egal was im Spiel passiert, man muss weiter Druck machen und versuchen, besser zu sein und weiter achtsam sein.“

Das kann sich aber schnell ändern. Wenn eine der beiden Mannschaften unter dem Druck leidet, kann das schnell zum Zusammenbruch führen.

Ständiges Auf und Ab

Ein unerwartet deutliches Muster war in den ersten vier Spielen das Auf und Ab des Spiels, je nachdem, in welchem Drittel man sich befand. Im ersten und dritten Drittel ist Carolina die bessere Mannschaft. In Spiel 1 und 4 gingen die Hurricanes früh mit zwei Toren in Führung, in Spiel 2 und 3 holten sie im Schlussabschnitt Rückstände von zwei bzw. vier Toren auf.

Im zweiten Drittel lässt Vegas dem Gegner aber keine Chance. Während das Torverhältnis im ersten und dritten Drittel zusammen mit 15:6 für Carolina spricht, dominiert Vegas den Mittelabschnitt mit 9:1 Treffern. Übersteht ein Team seine Schwächephase, kann die starke Phase das Spiel entscheiden.

„Im ersten Drittel läuft es recht gut für uns, aber ich habe keine Ahnung, was im zweiten Drittel passiert“, gestand Carolinas Stürmer Jackson Blake. „Das werden wir aber herausfinden. Im dritten Drittel sammeln wir uns dann wieder und finden zurück zu unserem Spiel... Ich weiß nicht, woran es liegt.“

Bussi gewinnt den Kampf im Tor

Zu Beginn des Finales war klar, dass Frederik Andersen das Tor der Hurricanes hüten würde und gegen Vegas' Carter Hart war ein spannendes Torwartduell zu erwarten. Immerhin hatten Andersen mit einer Fangquote von 93,1 Prozent und Hart mit 92,4 Prozent absolute Spitzenwerte.

Mittlerweile rückte aber Brandon Bussi, der zweite Torwart der Hurricanes, in den Mittelpunkt. Weder Andersen noch Hart waren in dieser Serie wirklich überzeugend. Hart hielt 86,1 Prozent der Schüsse, Andersen nur 81,5 Prozent. In Spiel drei wurde der Däne im Tor der Hurricanes nach zwei Dritteln durch Bussi ersetzt, der auch Spiel 4 bestritt. Bussi hielt bisher 90 Prozent aller Torschüsse und ist damit klar der beste Torhüter im Finale. Wenn er dieses Niveau hält, kann er für die Hurricanes den Unterschied machen.

CAR@VGK: Staal trifft mit einem Rückhandschuss im Sturzflug

„Er ist unser Anführer und unser Steuermann“, schwärmte Carolinas Torjäger Logan Stankoven. „Das vierte Tor in Spiel 4 war unglaublich. Ich weiß nicht, wie er den reingekriegt hat. Er macht einfach die ganzen kleinen Dinge richtig und wir sind wegen ihm in dieser Position. So muss er für uns weitermachen.“

Special Teams machen Vegas zu schaffen

Die Special Teams sind ein Thema, das Vegas' Trainer John Tortorella in diesem Finale Kopfzerbrechen bereitet. Vor dem Finale hatten die Golden Knights mit einer Erfolgsquote von 23,9 Prozent das viertbeste Powerplay der Playoffs und mit 87,5 Prozent die fünftbeste Unterzahl. Carolina war mit 92,5 Prozent das zweitbeste Team in Unterzahl, haderte aber auf Platz 13 mit einer Quote von 12,5 Prozent in Überzahl.

Im Finale nutzten die Hurricanes aber vier ihrer elf Powerplays (36,4 Prozent), während Vegas bei zwölf Chancen nur ein Tor erzielte (8,3 Prozent). In einer Serie, in der drei von vier Spielen mit nur einem Tor Unterschied endeten und Spiel 4 mit einem Empty-Netter zum 5:3 ausging, sind diese drei Tore mehr in Überzahl von unschätzbarem Wert. Vegas muss einen Weg finden, die Special Teams zu verbessern oder von der Strafbank wegzubleiben.

Das Spiel mit der Psyche

Der Druck auf die Spieler wächst mit jedem Spiel und die Psyche wird immer wichtiger. Bisher scheinen sich aber beide Mannschaften nicht davon beeindrucken zu lassen. Der Heimvorteil scheint keinerlei Bedeutung zu haben, bisher fuhren beide Teams zu Hause einen Sieg und eine Niederlage ein. Aus einem Sieg Schwung für das nächste Spiel mitzunehmen, ist offenbar ebenfalls keine Option, denn bisher konnte keiner der Kontrahenten zwei Spiele in Folge gewinnen. In den ersten vier Partien zeigten sich alle Spieler unbeeindruckt von gegnerischen Fans, Niederlagen, hohen Rückständen und krachenden Checks.

„Das ändert alles nichts“, versicherte Tortorella. „Man muss immer bereit sein. Hier spielen zwei der besten Teams der National Hockey League. Zwei sehr gute Teams. Ich denke, egal was im Spiel passiert, man muss weiter Druck machen und versuchen, besser zu sein und weiter achtsam sein.“

Das kann sich aber schnell ändern. Wenn eine der beiden Mannschaften unter dem Druck leidet, kann das schnell zum Zusammenbruch führen.

Ständiges Auf und Ab

Ein unerwartet deutliches Muster war in den ersten vier Spielen das Auf und Ab des Spiels, je nachdem, in welchem Drittel man sich befand. Im ersten und dritten Drittel ist Carolina die bessere Mannschaft. In Spiel 1 und 4 gingen die Hurricanes früh mit zwei Toren in Führung, in Spiel 2 und 3 holten sie im Schlussabschnitt Rückstände von zwei bzw. vier Toren auf.

Im zweiten Drittel lässt Vegas dem Gegner aber keine Chance. Während das Torverhältnis im ersten und dritten Drittel zusammen mit 15:6 für Carolina spricht, dominiert Vegas den Mittelabschnitt mit 9:1 Treffern. Übersteht ein Team seine Schwächephase, kann die starke Phase das Spiel entscheiden.

„Im ersten Drittel läuft es recht gut für uns, aber ich habe keine Ahnung, was im zweiten Drittel passiert“, gestand Carolinas Stürmer Jackson Blake. „Das werden wir aber herausfinden. Im dritten Drittel sammeln wir uns dann wieder und finden zurück zu unserem Spiel... Ich weiß nicht, woran es liegt.“

Bussi gewinnt den Kampf im Tor

Zu Beginn des Finales war klar, dass Frederik Andersen das Tor der Hurricanes hüten würde und gegen Vegas' Carter Hart war ein spannendes Torwartduell zu erwarten. Immerhin hatten Andersen mit einer Fangquote von 93,1 Prozent und Hart mit 92,4 Prozent absolute Spitzenwerte.

CAR@VGK: Bussi pariert Stones Konterversuch

Mittlerweile rückte aber Brandon Bussi, der zweite Torwart der Hurricanes, in den Mittelpunkt. Weder Andersen noch Hart waren in dieser Serie wirklich überzeugend. Hart hielt 86,1 Prozent der Schüsse, Andersen nur 81,5 Prozent. In Spiel drei wurde der Däne im Tor der Hurricanes nach zwei Dritteln durch Bussi ersetzt, der auch Spiel 4 bestritt. Bussi hielt bisher 90 Prozent aller Torschüsse und ist damit klar der beste Torhüter im Finale. Wenn er dieses Niveau hält, kann er für die Hurricanes den Unterschied machen.

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