Mit Morgan Rielly steuerte auch ein Verteidiger in Toronto mehr als 70 Punkte (72) bei. Rielly war damit jedoch der Einzelkämpfer in der Defensive. Erst mit weitem Abstand folgte der noch vertragslose Jake Gardiner. Verstärkung im Verteidigerverbund erhält Rielle durch die beiden Neuverpflichtungen Tyson Barrie und Cody Ceci. Beide Neuzugänge werden direkt eine Schlüsselrolle einnehmen müssen, um die Tiefe im eigenen Drittel zu erhöhen.
Im Tor liegt die Last auf Vielspieler Frederik Andersen. Der Däne absolvierte in der vergangenen Spielzeit 60 Partien, die siebtmeisten in der Liga. Unter den Goalies mit 60 oder mehr Matches lag Andersen mit 91,7 Prozent parierten Schüssen auf Rang zwei. Auf die Form des 29-jährigen Schlussmanns wird es bei Torontos Anlauf auf eine lange Saison ankommen.
Sie könnten nachrücken
Der Kader der Maple Leafs ist darauf ausgerichtet, in die Riege der Titelkandidaten vorzustoßen. Entsprechend schwierig ist es für die Nachwuchsspieler den Weg in die NHL-Mannschaft zu finden. Besonders drei Akteure mit schwedischen Wurzeln könnten den Sprung schaffen.
Timothy Liljegren wurde 2017 an 17. Position von Toronto gedraftet. Der 20-jährige Verteidiger verbrachte die beiden vergangenen Jahre in der AHL und konnte sich auf die ersten NHL-Einsätze vorbereiten. Aktuell ist davon auszugehen, dass er diese in der kommenden Saison absolvieren wird. Als Offensivverteidiger muss Liljegren besonders an seiner Arbeit im eigenen Drittel arbeiten, um sich dauerhaft im Leafs-Kader festsetzen zu können.
Ein weiterer Verteidiger, der 2019-20 die ersten Einsätze in der NHL erhalten könnte, ist Rasmus Sandin. 2018 an 29. Stelle gedraftet, verbrachte er die vergangene Saison in der AHL bei den Toronto Marilies. Der 19-jährige Defender überzeugt durch sein gutes Auge, dürfte jedoch unter der stark gewachsenen Konkurrenz an der blauen Linie leiden.