de-split-edm

Die Edmonton Oilers haben am Sonntag Konsequenzen aus dem schwachen Saisonstart gezogen und Trainer Jay Woodcroft entlassen. Auch der Assistenztrainer Dave Manson wurde freigestellt. Leon Draisaitl hat sich nun zu der Freistellung des Trainers geäußert. „Es ist ein harter Tag“, sagte der Deutsche. „Es macht nie Spaß, wenn das mit zwei Trainern passiert, die zuvor nichts anderes als Erfolg hatten. Es ist bedauerlich.“ 

Draisaitl nimmt die Mannschaft in die Pflicht: „Es liegt an uns“
Draisaitl stellt klar, dass Woodcroft niemals die Unterstützung der Mannschaft verloren hatte: „Er ist ein großartiger Trainer. Er hatte bislang immer Erfolg, wo auch immer er gewesen ist. Es ist keinesfalls so, dass er hier irgendjemanden verloren hat. Wir sind diejenigen, die auf dem Eis stehen. Wir wurden auf jeden einzelnen Gegner gut vorbereitet. Es liegt an uns, besser zu spielen.“

Draisaitl erklärt, dass man in solchen Momenten als Spieler „eine Menge Schuldgefühle in sich trägt. Aber einem ist auch klar, dass man weitermachen muss.“ Über die schwachen Ergebnisse der vergangenen Wochen sagt der Deutsche: „Wir haben einfach nicht nach unserem Standard gespielt. Es gibt keinen Spieler, der sagen kann, er hätte richtig, richtig gut gespielt. Das ist eine Sache im gesamten Kollektiv. Leider ist der Trainer normalerweise derjenige, der seinen Kopf dafür hinhalten muss.“

EDM@VAN: Draisaitl erzielt gegen die Canucks ein Tor

Gelingt mit Kris Knoblauch die Wende?
Draisaitl weiß, dass auch er selber noch viel Luft nach oben hat. „Ich muss mich auf mein Spiel konzentrieren. Ich bin sicherlich nicht auf dem Level, welches ich von mir selber erwarte. Ich versuche jetzt einfach, heute Abend wieder auf die Beine zu kommen.“ Die Oilers treffen in der heutigen Nacht von Montag auf Dienstag (2:30 Uhr, live auf NHL.tv) im ersten Spiel unter dem neuen Trainer Kris Knoblauch auf die New York Islanders.  

Draisaitl hofft, dass eine sportliche Kehrtwende gelingen wird: „Ich habe in der Vergangenheit gesehen, was für ein gutes Eishockey diese Mannschaft spielen kann. Es gibt keine Ausreden. Wir müssen ein besseres Eishockey spielen, so einfach ist das.“ Über seine Eindrücke vom neuen Trainer sagt er: „Sehr gut. Aber ich weiß noch nicht viel über ihn. Daher muss ich ihm natürlich noch etwas Zeit geben, um alle kennenzulernen und sich einzugewöhnen.“

Verwandte Inhalte