Es war ein Wechselbad der Gefühle, das die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft in der Milano Rho Ice Hockey Arena am Samstag durchlebte. Zweimal führte die DEB-Auswahl gegen das kampfstarke lettische Team, zeigte Moral und kam kurz vor Schluss noch einmal heran, nur um am Ende doch mit leeren Händen dazustehen. Das 3:4 im zweiten Spiel der Gruppe C bei den Olympischen Winterspielen Milano Cortina 2026 war ein Dämpfer, der physisch und mental Spuren hinterlassen hat. Doch im dichten Terminkalender eines olympischen Turniers ist kein Platz für langes Grübeln.
Bereits am Sonntagabend (21:10 Uhr MEZ) wartet mit den USA der wohl härteste Brocken der Gruppe auf das Team von Bundestrainer Harold Kreis. Diese „Back-to-Back“-Situation erfordert von den Spielern vor allem die Fähigkeit, das Geschehene sofort auszublenden. Der Fokus muss sich voll auf die Vorbereitung, auf einen Gegner, der Fehler noch gnadenloser bestrafen wird, richten.
Stürmer JJ Peterka brachte die Marschroute unmittelbar nach der Niederlage auf den Punkt. „Wir wissen, dass wir morgen wieder spielen. Wir müssen das Match heute vergessen und so schnell wie möglich nach vorne schauen“, forderte der Angreifer der Utah Mammoth. „Wir müssen für morgen bereit sein“, so Peterka weiter, der die Devise für den Sonntagabend klar formulierte: „Wir müssen morgen einfach besser sein.“























