Die Edmonton Oilers haben ihren freien Fall gestoppt. Nach vier vorangegangenen Niederlagen in Serie gewannen sie am Samstagabend mit 4:1 bei den Seattle Kraken in der Climate Pledge Arena. Die Reißleine am Fallschirm betätigte Zach Hyman mit einem lupenreinen Hattrick im Anfangsdrittel. Leidtragender war Seattles Torwart Philipp Grubauer, der nach dem Dreierpack und einem weiteren Gegentor von Dylan Holloway seinen Arbeitsplatz nach der ersten Pause vorzeitig räumen musste.
„Von der Teamperspektive aus gesehen, ist es wichtig gewesen, dass wir in Führung gegangen sind und den Vorsprung danach ausgebaut haben. Dieses Polster hat jedem von uns zusätzliche Sicherheit verliehen“, sagte Hyman. Bei seinem Dreierpack handelte es sich erst um den zweiten echten Hattrick einen Oilers-Spielers im ersten Drittel. Zuvor war das in der Klubgeschichte nur Wayne Gretzky am 17. Dezember 1986 gelungen.
„Wenn man sich die Statistiken anschaut, stellt man fest, dass etwa 50 Prozent der Treffer in einem Radius von fünf Metern zum Netz erzielt werden. Man hat mir schon im Jugendalter beigebracht, genau dorthin zu gehen, um Tore zu machen“, erläuterte Hyman sein Erfolgsrezept.
„Ich habe unheimlich großen Respekt vor Zach und dem Spiel, das er jeden Abend aufs Eis bringt“, betonte Edmontons Trainer Jay Woodcroft. „Er hat heute mit seiner Entschlossenheit dafür gesorgt, dass wir nach dem ersten Drittel deutlich vorne lagen.“





















