Deutschland ist mit einem 3:1-Sieg gegen Dänemark in der Gruppe C in die Olympischen Winterspiele 2026 Milano Cortina gestartet. Am Donnerstagabend in der Milano Rho Ice Hockey Arena glänzten die Deutschen dank ihrer NHL-Stars, darunter ein Blitzstarter, ein Doppelpacker und ein ganz sicherer Rückhalt.
Aufstellung: Deutschland mit acht NHL-Stars
Bundestrainer Harold Kreis konnte mit Torwart Philipp Grubauer (Seattle Kraken), Verteidiger Moritz Seider (Detroit Red Wings) sowie den Stürmern Leon Draisaitl (Edmonton Oilers), JJ Peterka (Utah Mammoth), Lukas Reichel (Vancouver Canucks; aktuell Abbotsford Canucks, AHL), Josh Samanski (Edmonton Oilers), Nico Sturm (Minnesota Wild) und Tim Stützle (Ottawa Senators) auf insgesamt acht NHL-Profis zurückgreifen. Zum Olympia-Auftakt verzichtete Kreis auf die Healthy Scratches Korbinian Geibel, Justin Schütz und Parker Tuomie. Grubauer (37 Saves, 97,4 Prozent Fangquote) erhielt den Start. Seiders Partner im ersten Verteidiger-Tandem war Fabio Wagner. Draisaitl bildete die erste Sturmreihe mit Samanski und Frederik Tiffels.
Der dänische Nationaltrainer Mikael Gath hatte mit Starter Frederik Andersen (Carolina Hurricanes, 23 Saves, 88,5 Prozent Fangquote), Backup Mads Sogaard (Ottawa Senators, aktuell: Belleville Senators) sowie den Angreifern Oliver Bjorkstrand (Tampa Bay Lightning), Nikolaj Ehlers (Carolina Hurricanes), Lars Eller (Ottawa Senators), Oscar Fisker Molgaard (Seattle Kraken) und Jonas Rondbjerg (Vegas Golden Knights) insgesamt sieben NHL-Exporte auf dem Aufstellungsbogen. Aushängeschild Ehlers formierte die erste Reihe mit Bjorkstrand und Ex-NHLer Alex True.
1. Drittel: Blitzstart dank Draisaitl
23 Sekunden waren gespielt, da brachte Tiffels den Puck Richtung Tor, wo sein guter Freund Draisaitl mit seiner „Burger Flipper“ genannten Kelle mit der Rückhand aus der Luft zum 1:0 für Deutschland gekonnt ins Tor abfälschte (1.).
„Es ist einfach cool, dass Freddie und ich das zusammen gemacht haben“, sagte Draisaitl. „So haben wir schon als Kinder auf der Straße in Köln gespielt. Natürlich ist das emotional, keine Frage.“
Dieser Blitzstart spielte der DEB-Auswahl freilich voll in die Karten, doch überzeugte sie auch spielerisch: Deutschland kombinierte schnell nach vorne, war kreativ in den Spielzügen und suchte immer wieder kurze Pässe in den Gefahrenbereich. Dazu kam aggressives Zwei-Mann-Forechecking, was die Dänen auf Trab hielt. All das belohnte Seider beinahe, doch sein Distanzschuss klatschte an die Latte (3.). Tiffels scheiterte im Slot an Andersen (7.).
„Das bedeutet, dass wir bereit waren“, sagte Seider. „Wir hatten einen guten Gamplan und wollten ihre Verteidigung herausfordern. Das war ihre Schwachstelle. Es war gut, so zu starten.“
Im weiteren Verlauf fand Dänemark besser ins Spiel und prüfte Grubauer ein ums andere Mal. Phillip Brugisser setzte die Scheibe an den Pfosten (11.). Ein scharfer Querpass von Ehlers erreichte den vor dem Tor postierten Oscar Moelgaard, der den Puck nur antippte, aber Grubauer damit erfolgreich tunnelte (14.). Deutschlands anfängliche Dominanz war damit erstmal verflogen. Leistungsgerecht ging es mit 1:1 in die erste Pause.
„Es schien die Dänen nicht sonderlich gekümmert zu haben“, so Kreis. „Sie haben ein hartes Spiel mit vielen Checks gespielt. Es war für jeden ein großer Kampf.“
Ein scharfer Querpass von Ehlers erreichte den vor dem Tor postierten Oscar Moelgaard, der den Puck nur antippte, aber Grubauer damit erfolgreich tunnelte (14.). Deutschlands anfängliche Dominanz war damit erstmal verflogen. Leistungsgerecht ging es mit 1:1 in die erste Pause.
„Ein kleiner Fehler und schon gleichen sie aus“, haderte Seider.























