Mehr Verantwortung in den Top-6-Lines
Das Ziel ist die Rückkehr in die Stanley Cup Playoffs, die San Jose in den letzten beiden Jahren verpasst hatte. Bei dieser Mission möchte Meier selbst eine gute Einstellung vorleben: "Ich liebe die Herausforderung, Verantwortung zu übernehmen und will auch auf und neben dem Eis den Unterschied machen. Ich versuche immer das Beste für das Team zu geben und mit gutem Beispiel und der richtigen Einstellung voranzugehen. Das ist etwas, was ich schon immer machen wollte. Ich möchte, dass man weiß, was man bekommt, wenn man mich aufs Eis schickt."
Sharks-Trainer Bob Boughner dürfte den Schweizer in der ersten oder zweiten Sturmreihe aufstellen. Eine gute Chemie hat Meier mit allen Mitspielern: "Ich versuche immer ein Spieler zu sein, der mit allen spielen kann. Ich habe eine gute Chemie mit Logan Couture und Tomas Hertl, also guten Centern, die auch defensiv sehr verantwortungsbewusst sind."
Eishockey in Kalifornien: Mit Flipflops zum Training
In diesen Tagen stimmt sich Meier in Nordkalifornien auf die neue Saison ein und genießt die Zeit in San Jose. "Es ist immer schön, wenn man nach einem langen Sommer zurückkommt, wieder alle Jungs sieht und auch neben dem Eis was zusammen machen kann. In Kalifornien Eishockey zu spielen ist cool: Es ist eine sehr schöne Umgebung, die Temperaturen sind warm, und du kannst mit Flipflops ins Training gehen, wenn es in der Schweiz schon schneit. Ich lege mich nach dem Training auch gerne mal in die Sonne, um mich zu erholen. Das genieße ich extrem."
Gleichzeitig hat Meier aber auch Sehnsucht nach der Heimat: "Ich vermisse natürlich Familie und Freunde. Aber auch die extrem schöne Landschaft, die Berge und das Essen: Wir haben sehr gutes Brot in der Schweiz und natürlich auch Käse."